WEF-Teilnehmer bestätigt: Ukraine verfügt über waffenfähiges Uran und Plutonium

Auf dem Weltwirtschaftsforum WEF) wurde von einem Teilnehmer bestätigt, dass die Ukraine über waffenfähiges, spaltbares Material wie Uran und Plutonium verfügt. Noch eine "russische Verschwörungstheorie" die wahr geworden ist.

Foto: pixabay.com


Dass die Ukraine über mehr als drei Dutzend Biowaffenlabore verfügt, wurde in den letzten Wochen schon mehrfach berichtet. Sogar die Staatssekretärin im US-Außenministerium, Victoria Nuland musste diese Tatsache bei einer Anhörung bereits reumütig zugeben. Victoria Nuland, bekannt geworden durch ihren legendären Spruch "Fuck the EU" während des Euromaidan 2014 musste in einer Anhörung zugegeben, dass die Labore existieren. Zeitgleich äußerte Nuland große Besorgnis, dass die Einrichtungen im Zuge des Krieges nun den Russen in die Hände fallen. Die größte Sorge der Amerikaner scheint zu sein, dass die Russen im Falle einer Besetzung der Ukraine herausfinden könnten, woran man in den Biolaboren gearbeitet hat. Daher werde man laut Nuland zusammen mit den ukrainischen Behörden daran arbeiten, dass die "Forschung" nicht in russischen Besitz kommt. Doch diese Hoffnung scheint mittlerweile dahin zu sein, denn Moskau veröffentlichte in den letzten Wochen unzählige weitere Beweise für die Biowaffenforschung der USA in der Ukraine.

Doch bei den Biowaffenlaboren allein bleibt es scheinbar nicht was die Bewaffnung der Ukraine und die damit einhergehende Bedrohung für den großen Nachbarn Russland angeht, denn in einem Livestream des Weltwirtschaftsforums (WEF) vom 25. Mai 2022 äußerte einer der Teilnehmer, Dr. Grossi von der Internationalen Atomaufsichtsbehörde (IAEA) Befürchtungen in Bezug auf nukleares Material in der Ukraine.


Dabei spricht er zwischen Minute 5:15 und 8:15 von einem Atomkraftwerk in Zaporizhia, in dem 40 000 Kilogramm angereichertes Uran und 30 000 Kilogramm Plutonium gelagert werden. Die Kraftwerke würden lau Grossi von den Ukrainern weiterhin betrieben werden aber vom russischen Militär kontrolliert. Grossi schließt diesen Satz mit einem bemerkenswerten Kommentar. Für Inspektoren sei es wichtig, Zugang zu dem Kraftwerk zu bekommen. Denn es müsse sichergestellt werden, dass "nicht hunderte Kilo an waffenfähigem Material abhanden kommen würden".



Dr. Grossi hat in diesem einen Satz vor der Weltöffentlichkeit eine weitere "russische Verschwörungstheorie" bestätigt nämlich die Tatsache, dass die Ukraine waffenfähiges, nukleares Material besitzt und damit wohl an Atombomben gebastelt hat. Doch aufgrund des Budapester Memorandums, das der Westen Russland einseitig aufgekündigt hat, ist das der Ukraine eigentlich gar nicht erlaubt. Das Budapester Memorandum regelte die atomare Bewaffnung der ehemaligen Ostblockstaaten Ukraine, Weißrussland und Kasachstan nach dem Zerfall der Sowjetunion. Demnach durften diese Staaten keine Atomwaffen mehr besitzen und erhielten im Gegenzug Sicherheitsgarantien von den USA, Russland und Großbritannien.


Im Jahr 2013 kam es zum Streit aufgrund des Memorandums, da es ein Versprechen der drei Garantiestaaten gab, jedweden ökonomischen Zwang gegenüber der Ukraine, Kasachstan und Weißrussland zu unterlassen. Doch genau das Gegenteil passierte und die USA verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Weißrussland und verstießen damit als erste Garantiemacht gegen das Budapester Memorandum. Die US-Botschaft in Weißrusslands Hauptstadt Minsk antwortete auf die Kritik an dem Vertragsbruch, dass "die wiederholten Behauptungen der weißrussischen Regierung, die US-Sanktionen verstießen gegen das Budapester Memorandum über Sicherheitsgarantien von 1994" unbegründet seien. Und weiter:


"Obwohl das Memorandum rechtlich nicht bindend ist, nehmen wir diese politischen Verpflichtungen ernst und glauben nicht, dass irgendwelche US-Sanktionen, ob sie nun aufgrund von Menschenrechts- oder Nichtverbreitungsbedenken verhängt werden, mit unseren Verpflichtungen gegenüber Weißrussland im Rahmen des Memorandums unvereinbar sind oder diese untergraben. Vielmehr zielen die Sanktionen darauf ab, die Menschenrechte der weißrussischen Bevölkerung zu schützen und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und andere illegale Aktivitäten zu bekämpfen, und nicht darauf, den Vereinigten Staaten einen Vorteil zu verschaffen."

Für die Vereinigten Staaten war aufgrund dieser Argumentation das Budapester Memorandum gar kein rechtlich bindender Vertrag. Im Nachhinein wurde die eben zitierte Mitteilung aus der Minsker Botschaft von den USA wieder vom Netz genommen. Doch das Internet vergisst nicht und man kann die Stelle noch im Archiv finden.


Und was hat das jetzt direkt mit der Ukraine und der Drohung einer nuklearen Bewaffnung des Landes durch Selensky zu tun? Selensky kündigte am 19. Februar 2022 auf der Münchner Sicherheitskonferenz an, dass die Ukraine dem Budapester Memorandum den Rücken kehren werde. Damit würde die Ukraine die einzige Verpflichtung, die sie laut dem Memorandum hat, verletzen nämlich keine eigenen Atomwaffen zu besitzen. Die Aussage des ukrainischen Präsidenten war deutlich, er drohte damit offen mit einer nuklearen Bewaffnung seines Landes.

Und dass die Ukraine durchaus in der Lage wäre, eigene Atomwaffen herzustellen, zeigt ein Blick in die Vergangenheit des Landes und der ehemaligen Sowjetunion. Die Sowjets arbeiteten damals auf ukrainischem Gebiet in verschiedenen Einrichtungen an ballistischen Raketen, außerdem gibt es in der Ukraine einige Atomkraftwerke und mit denen kann man waffenfähiges nukleares Material herstellen. Die Ukrainer wissen also wie das geht und sie haben auch die nötige Infrastruktur für nukleare Waffen. Und Dr. Grossi hat jetzt eben auch bestätigt, dass Kiew auch über spaltbares und waffenfähiges Material dazu verfügt.


In Tschernobyl befindet sich sogar ein großes Lager für radioaktiven Müll, womit sich eine sogenannte "schmutzige Bombe" bauen ließe. Kurz nach Beginn der russischen Militäroperation besetzten die Russen sogleich Tschernobyl um die nuklearen Abfalllager zu sichern. Somit wurde den Ukrainern die Möglichkeit genommen, eine schmutzige Bombe zu bauen und damit ihre nähere Umgebung zu bedrohen.


In der ukrainischen Militärdoktrin wird Russland als Hauptfeind der Ukraine angesehen. Die Doktrin wurde im Jahr 2015 vom damaligen Stabschef Poroschenko ins Leben gerufen und sah außerdem vor, das ukrainische Militär an die NATO-Standards anzugleichen und zwar bis zum Jahr 2020. Am 24. März 2021 setzte der damals neue Präsident Selensky die "Strategie zur Deokkupation und Reintegration der Schwarzmeerinsel Krim" in Kraft und setzte damit ein unmissverständliches Zeichen, dass dieses Dokument "eine Reihe von Maßnahmen diplomatischer, militärischer, wirtschaftlicher, informativer, humanitärer und anderer Art, die darauf abzielen, die territoriale Integrität und die staatliche Souveränität der Ukraine innerhalb international anerkannter Grenzen durch Deokkupation und Reintegration der Krim wiederherzustellen" definiert.


Quellen:


(1) https://www.artikeleins.info/post/biolabore-in-der-ukraine-weitere-dokumente-ver%C3%B6ffentlicht

(2) https://www.artikeleins.info/post/biolabore-in-der-ukraine-usa-geben-existenz-zu-medien-schweigen-oder-verbiegen-die-tatsachen

(3) https://www.artikeleins.info/post/biowaffenprogramm-in-der-ukraine-zugv%C3%B6gel-als-krankheits%C3%BCbertr%C3%A4ger

(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Budapester_Memorandum

(5) https://www.treatylaw.org/budapest-accord-treaty/

(6) https://web.archive.org/web/20130905215259/http://minsk.usembassy.gov/budapest_memorandum.html

(7) https://vesti7.ru/video/2387894/episode/27-02-2022/

(8) https://interfax.com.ua/news/political/292422.html

(9) https://interfax.com.ua/news/political/292423.html

(10) https://www.president.gov.ua/news/prezident-zatverdiv-strategiyu-deokupaciyi-ta-reintegraciyi-67321



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