Trump verklagt CNN auf 475 Millionen US-Dollar Schadenersatz wegen Verleumdung und Diffamierung

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verklagt den Fernsehsender CNN auf Schadenersatz in Höhe von 475 Millionen US-Dollar. Grund seien Verleumdungskampagnen gegen den Republikaner gewesen. Und Trump will auch noch gerichtlich gegen andere Medienunternehmen vorgehen, die ihn während seiner Amtszeit diffamiert haben.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat gegen den Fernsehsender CNN eine Schadenersatzklage in Höhe von 475 Millionen US-Dollar wegen Verleumdung eingereicht. Trump verwies dabei auf die, in seiner Klageschrift aufgeführten Vorwürfe gegen CNN die während er Präsident war, immer wieder Diffamierungskampagnen gegen ihn gestartet hätten. Dabei wollte CNN seinen Einfluss nutzen um ihm politisch zu schaden so Trump. In der gestern eingereichten Schadenersatzklage heißt es einführend:

"CNN hat versucht, seinen massiven Einfluss – angeblich als “vertrauenswürdige” Nachrichtenquelle – zu nutzen, um den Kläger in den Köpfen seiner Zuschauer und Leser zu diffamieren, um ihn politisch zu besiegen, was darin gipfelte, dass CNN für sich in Anspruch nahm, Trump bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 ‘aus dem Rennen genommen’ zu haben."

Weitere schwere Vorwürfe gegen das Nachrichtenportal folgen auf dem Fuße:

"Die Verleumdungskampagne von CNN gegen den Kläger hat sich in den letzten Monaten noch verschärft, da CNN befürchtet, dass der Kläger im Jahr 2024 für das Präsidentenamt kandidieren wird. Als Teil seiner konzertierten Bemühungen, das politische Gleichgewicht nach links zu kippen, hat CNN versucht, den Kläger mit einer Reihe von immer skandalöseren, falschen und diffamierenden Bezeichnungen wie ‘Rassist’, ‘russischer Lakai’, ‘Aufrührer’ und schließlich ‘Hitler’ zu diffamieren."

Trumps Anwälte fordern von CNN einen Schadenersatz von 475 Millionen US-Dollar und fahren in ihrer 29-seitigen Schrift weiter fort:

"Diese Bezeichnungen sind weder übertrieben noch eine Meinung: Sie werden wiederholt als wahre Tatsachen mit angeblicher faktischer Unterstützung von angeblich ‘seriösen’ Nachrichtensprechern berichtet, die nicht nur mit rücksichtsloser Missachtung des Wahrheitsgehalts ihrer Aussagen handeln … sondern mit echter Feindseligkeit gegenüber dem Kläger handeln und versuchen, ihm echten Schaden zuzufügen."

Bei der saftigen Klage gegen den liberalen Sender CNN soll es laut dem ehemaligen Präsidenten aber nicht bleiben, er will weitere rechtliche Schritte gegen Medienunternehmen einleiten, die ihn diffamiert haben. Sollte der Prozess gegen CNN erfolgreich verlaufen, werden wohl weitere Klageschriften gegen Sender und Medienportale eingereicht werden, denn so kann Trump den Druck auf die Konzerne hoch halten.


Quellen:


(1) https://nypost.com/2022/10/03/donald-trump-sues-cnn-claiming-defamation-seeks-475m/


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