Tansanias Präsident ist tot - aus politischen Gründen?

Aktualisiert: 24. Dez. 2021



Gestern Abend wurde die Nachricht vom Tod des Präsidenten von Tansania, John Magufuli verkündet. Der Kritiker des weltweiten Corona-Regimes starb im Alter von 61 Jahren. Offizielle Todesursache war ein Herzversagen. Zuvor wurde Magufuli von vielen "Qualitätsmedien" eine Corona-Infektion angedichtet, die zum Tod des Afrikanischen Politikers geführt haben solle. Laut übereinstimmenden Medienberichten aus zahlreichen afrikanischen Ländern, gab es jedoch keinerlei Hinweise auf eine Corona-Erkrankung.


Der Präsident des ostafrikanischen Staates Tansania war dem Corona-Regime der Welt ein Dorn im Auge. So soll er von der EU 27 Millionen Euro erhalten haben: Nach offizieller Darstellung, um das Coronavirus zu bekämpfen. Das tat er jedoch auf seine ganz eigene Weise: Magufuli wurde bekannt, als er letztes Jahr Papayas, Ziegen und sogar Motoröl mit einem PCR-Test testete, um die Fehlerhaftigkeit des Tests aufzuzeigen. Kritik aus dem Westen kam prompt, da er sich nicht an das offizielle Narrativ hielt und öffentlich Kritik an der Weltgesundheitsorganisation (WHO) übte.


Vor kurzem legte der Präsident, der auch Chemiker ist nach, indem er die Covid-Impfungen als gefährlich einstufte und sagte, er werde seinen Bürgern keinen Lockdown zumuten. Das fand die WHO gar nicht gut und forderte Magufuli auf, umgehend der "Wissenschaft" zu folgen und die dementsprechenden Maßnahmen zur Virusbekämpfung zu einzuleiten. Zu den Impfungen sagte Magufuli:


"Wenn der Weiße Impfungen entwickeln könnte, wären Impfungen gegen AIDS gebracht worden, Tuberkulose wäre Vergangenheit, Impfstoffe gegen Malaria und Krebs wären gefunden worden"

Die 27 Millionen Euro, die sein Land von der EU erhielt, waren an die Bedingung geknüpft, das Land abzuriegeln, sowie die strengen Maßnahmen, wie Maskenpflicht und Impfungen durchzusetzen. Magufuli scherte sich nicht um die Anweisungen des Regimes und empfahl der Bevölkerung, Corona mit heimischen Kräutern zu heilen.


Diese Sturheit gefiel dem Westen überhaupt nicht. Magufuli war nunmehr seit circa zwei Wochen nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen und es wurden massiv Gerüchte gestreut, dass er sich mit dem Virus infiziert und zur Behandlung nach Indien geflogen wurde. Wie sich nun herausstellt, ist diese Story frei erfunden. Auch, dass das Land unter einer massiven Belastung durch Corona zu leiden habe, wird durch viele Augenzeugenberichte immer häufiger widerlegt. Sie sprechen von leeren Krankenhäusern und einem ausgelassenen Leben auf dem Festland, wie auch auf der zu Tansania gehörenden Urlaubsinsel Sansibar.


Zusammengefasst kommt man zu dem Schluss, dass Magufulis Politik in Bezug auf das Corona-Narrativ, dem Westen wohl gar nicht gepasst hat. Es ist zwar nur eine Vermutung zu sagen: Musste er deswegen sterben? Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass schon ganz andere, unliebsame Politiker von der Bildfläche verschwunden sind, wenn sie sich nicht dem aktuellen Kurs der jeweiligen Zeit angepasst haben. John F. Kennedy, Uwe Barschel oder Olof Palme sind nur allzu gute Beispiele, was Staatsoberhäuptern passieren kann, wenn sie ausscheren.

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