Studie: Impfung schützt nicht vor Long-Covid

Eine kürzlich veröffentlichte Studie in Nature Medicine hat bestätigt, dass die sogenannten Impfstoffe nicht vor Long-Covid schützen. Dennoch wird an dieser Falschbehauptung nach wie vor festgehalten um die Impfquoten zu erhöhen.

Zieht man eine Timeline der Behauptungen in Bezug auf die sogenannten Covid-19 Impfstoffe zu Rate, dann zeigt sich, dass zuerst behauptet wurde, dass die Impfung der einzige Weg hinaus aus der Pandemie sei und sie für eine Herdenimmunität sorgen kann. Als diese Behauptung ins Wanken geriet, sagte man, dass die Übertragung des Virus durch das Präparat verhindert werden könne doch auch das stellte sich als falsch heraus. Man machte weiter und sagte, die Impfung würde vor einem schweren Verlauf und vor dem Tod schützen und schlussendlich wurde behauptet, dass der Wirkstoff vor Long-Covid schützt.


Doch einer Studie aus dem Magazin Nature Medicine machte jetzt deutlich, dass auch die Behauptung des Schutzes vor Spätfolgen einer Covid-Erkrankung nicht stimmt. Die Studie mit dem Titel „Long COVID after breakthrough SARS-CoV-2 infection“ nahm sich dem Phänomen Long-Covid (auch postakutes Covid-19-Syndrom genannt) an, welches länger anhaltende Probleme und Beschwerden nach einer Covid-Infektion bezeichnet, zum Beispiel Kopfschmerzen, Müdigkeit und andere Symptome. Die Studie wurde vom Veterans Affairs St. Louis Health Care System und von der Washington University School of Medicine in St. Louis durchgeführt und hatte das Ziel, eine wissenschaftliche Wissenslücke zu schließen.


Man untersuchte, ob Menschen mit Durchbruchsinfektionen angesichts der nachlassenden Immunität durch vergangene Impfungen und des damit einhergehenden steigenden Risikos von Durchbruchsinfektionen Long-Covid entwickelt haben und wenn ja, wie oft. Dabei wurden knapp 34 000 dokumentierte Fälle von Durchbruchsinfektionen mit fast fünf Millionen Fällen von ähnlichen Patienten die noch keine frühere Infektion hatten verglichen, die aber in einem ähnlichen Alter waren, eine ähnliche medizinische Verfassung und das selbe Geschlecht hatten. Das Durchschnittsalter lag dabei bei ungefähr 64 Jahren und die Probanden waren überwiegend Männer.


Aus der Studie ging hervor, dass die Inzidenz von Durchbruchsinfektionen sechs Monate nach der "vollständigen Immunisierung" bei circa einer von 100 Probanden lag. Die Beobachtung dauerte fast ein Jahr und zwar von Anfang Januar bis Ende Oktober 2021, das war noch bevor die deutlich mildere Variante Omikron auftauchte und Delta noch die treibende Kraft der vermeintlichen Pandemie war. Schlussendlich kam heraus, dass alle Menschen die eine Durchbruchsinfektion überlebt hatten eine immer noch doppelt so hohe Sterblichkeitsrate hatten als diejenigen die nie infiziert waren. Demnach lag die Mortalität sechs Monate nach der Durchbruchsinfektion noch bei einem von 75 Patienten.


Vergleicht man das mit der Sterblichkeit von älteren Menschen, dann ist einer von 73 älteren Patienten, das heißt einer der älter als 65 Jahre war an den direkten Komplikationen einer Covid-Infektion gestorben. Das heißt, dass ältere Menschen, die eine Durchbruchsinfektion erlitten haben nicht besser geschützt sind als ältere Menschen, die keine Impfung erhalten haben. In den ersten drei Monaten nach der Durchbruchsinfektion war das Risiko zu Sterben am höchsten, mindestens sechs Monate hielten diese hohen Raten im Verlauf der Studie an, in manchen Fällen sogar bis zu einem Jahr.


Das Sterberisiko war auch bei denjenigen sehr hoch, die nur leichte Krankheitssymptome hatten und nicht ins Krankenhaus mussten. Bei denjenigen Probanden die schwere Symptome hatten und intensivmedizinisch behandelt werden mussten, war die Sterbequote aufgrund der Durchbruchsinfektionen sechs mal so hoch. Die Menschen mit Durchbruchsinfektion hatten zudem eine 50 prozentig höhere Wahrscheinlichkeit Long-Covid-Symptome zu entwickeln als die Nichtgeimpften.


Alle diejenigen Patienten mit Durchbruchsinfektionen aber auch die nicht geimpften Menschen haben ein erhöhtes Risiko für spätere gesundheitliche Probleme die ihr Leben beeinträchtigen können aber die Geimpften sind davon in noch höherem Maß betroffen. Der Hautautor der Studie Dr. Ziyad Al-Aly von der Universität Washington sagte zu den Ergebnissen gegenüber Healthline, dass wir "im wesentlichen wissen wollten, ob Impfstoffe uns vor einer langen Covid-Erkrankung schützen können und wie viel Schutz die Impfung bietet." Er musste ernüchternd feststellen, dass "die Ergebnisse etwas anderes gezeigt" haben und die Impfstoffe nur ein "unvollkommener Schutz" seien. Zieht man andere Studien aus der Vergangenheit hinzu, muss man sogar feststellen, dass die Impfungen Long-Covid sogar fördern.


Quellen:


(1) https://www.artikeleins.info/post/impfungen-oder-gentherapeutika-was-sind-mrna-injektionen-wirklich

(2) https://www.nature.com/articles/s41591-022-01840-0

(3) https://www.healthline.com/health-news/vaccines-offer-modest-protection-against-long-covid-new-study-finds

(4) https://www.artikeleins.info/post/sogenannte-covid-19-impfungen-und-das-dadurch-gest%C3%B6rte-angeborene-immunsystem


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