Studie errechnet 170 000 Tote aufgrund der Lockdown-Maßnahmen in den USA

In einer neuen Studie aus Cambridge wurden die gravierenden Folgen der Lockdown-Politik in den USA berechnet. Dabei kamen die Autoren auf eine erschreckende Zahl von mindestens 170 000 Toten aufgrund der massiven Abschottung des Landes zwischen April 2020 und Ende 2021.

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Eine neue Studie aus Cambridge hat errechnet, dass aufgrund der massiven Lockdown-Politik in den USA zwischen April 2020 und Ende 2021 rund 170 000, überwiegend junge US-Amerikaner ums Leben kamen. Die Studie des "National Bureau of Economic Research" rechnete damit sogar noch konservativ, denn der Economist kam sogar auf eine Todesopferzahl von rund 200 000 Menschen. Ähnliche Daten ergeben sich auch für die meisten Staaten der Europäischen Union, nur in Schweden ist keine Übersterblichkeit aufgrund solcher Maßnahmen festzustellen, weil es diese Maßnahmen in Schweden nicht gab. Die Autoren der Studie fassen ihre Ergebnisse folgendermaßen zusammen:


„Fasst man unsere Schätzungen für alle Ursachen und Altersgruppen zusammen, so ergeben sich bis Ende 2021 schätzungsweise 171.000 überzählige Nicht-Covid-Todesfälle und zusätzlich 72.000 nicht gemessene Covid-Todesfälle. The Economist hat Mortalitätsdaten auf nationaler Ebene aus der ganzen Welt zusammengetragen und kommt zu einer ähnlichen Schätzung für die USA, die sich auf 199.000 (einschließlich aller nicht gemessenen Covid) oder etwa 60 Personen pro 100.000 Einwohner beläuft (Global Change Data Lab 2022). Für die Europäische Union als Ganzes ist die Schätzung mit 64 nicht-covidbedingten Todesfällen pro 100 000 Einwohner nahezu identisch. Im Gegensatz dazu liegt die Schätzung für Schweden bei -33, was bedeutet, dass die Nicht-Covid-Todesursachen während der Pandemie eher niedrig waren. Wir vermuten, dass einige der internationalen Unterschiede auf den Standard zurückzuführen sind, nach dem ein Todesfall als Covid eingestuft wird, aber vielleicht hängt das schwedische Ergebnis auch damit zusammen, dass der normale Lebensstil der schwedischen Bürger so wenig wie möglich gestört wurde.“

Am heftigsten betroffen war die Altersgruppe der 18-44-Jährigen, bei diesen Menschen im eigentlich besten Lebensalter ist die höchste Übersterblichkeit, die nicht auf Covid-19 zurückgeführt werden kann zu beobachten. Hauptursachen waren Alkohol- und Drogenmissbrauch, Totschlag, Verkehrsunfälle und Sterbefälle aufgrund nicht behandelter Krankheiten.

Für die Europäische Union befürchten Experten noch weitaus höhere Sterbezahlen, denn in der EU leben noch einmal gut 120 Millionen Menschen mehr als in den USA und dadurch wird sich auch die Zahl der Todesfälle erhöhen. Die Studie kam zu dem Schluss, dass die verheerenden Maßnahmen der Lockdown-Politik überall identisch waren.


In den USA gibt es zwar noch mehr soziale Brennpunkte als in Europa, dort mussten zum Beispiel viele tausend Schulkinder auf ihre, normalerweise von den Schulen angebotenen Mahlzeiten verzichten. Viele der Schulkinder (knapp 100 000) gelten in den USA als obdachlos. Zu guter Letzt erwähnten die Studienautoren noch die New York Times, die die Auswirkungen der Lockdowns quasi gefeiert hatte:


„Die Sterblichkeitsrate jüngerer Erwachsener ist um einen größeren Prozentsatz gestiegen als die Sterblichkeitsrate alter Menschen.“

Dass man sich darüber freuen kann, ist mir schleierhaft aber es spiegelt den Irrsinn unserer Zeit brillant wieder.


Quellen:


(1) https://www.nber.org/system/files/working_papers/w30104/w30104.pdf


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