Schweden als Vorreiter: Corona-Impfung kann per Mikrochip nachgewiesen werden

Aktualisiert: 24. Dez. 2021

Im skandinavischen Corona-Vorzeigeland Schweden wird aufgrund steigender Infektionszahlen künftig auch auf einen Impfnachweis im Alltagsleben gesetzt. Und siehe da, immer mehr Schweden lassen sich jetzt einen Mikrochip einsetzen um ihren Immunstatus nachweisen zu können.


Alter Schwede, würde mancher Zufallstheoretiker in den Mainstreammedien jetzt denken, wenn er davon hören würde, dass sich immer mehr schwedische Bürger einen Mikrochip im Körper einpflanzen lassen um ihre Impfung nachzuweisen.


Seit dem 1. Dezember gilt in dem skandinavischen Land, das bisher ohne weitreichende Restriktionen durch die Krise kam ein Beschluss, der Menschen dazu verpflichtet auf Veranstaltungen mit mehr als hundert Teilnehmern ihren Impfstatus nachzuweisen. So sind nun unter anderem Kinos, Sportveranstaltungsstätten und Nachtclubs dazu verpflichtet, die Menschen nach ihrem Impfausweis zu fragen. Kleinere Veranstaltungen unter 100 Teilnehmern bleiben von dieser verpflichtenden Regelung erst einmal ausgenommen. Sozialministerin Lena Hallengren sagte dazu:


"Es geht um den Nachweis der Impfung, nicht um den Nachweis der Genesung oder eines negativen Tests. Es ist wichtig, anzumerken, dass jeder, der nicht geimpft werden kann, ein ärztliches Attest vorlegen kann."

Aufgrund der neuen Regierungsmaßnahmen scheinen sich nun immer mehr schwedische Einwohner für die Implantierung eines Mikrochips zu entscheiden, die vorher bereits die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Zugänge zu Büroräumen und Fitnessstudios sowie kontaktloses Bezahlen ohne die Nutzung einer Kreditkarte ermöglichte.


Ungefähr 6000 Schweden haben sich schon dieses Implantat einsetzen lassen, das ab sofort auch als Immunitätsnachweis genutzt werden kann. Die Zahl der "Implantierten" wuchs demnach von 4000 im Jahr 2018 durch die Pandemiezeit um weitere 2000 Menschen, die sich freiwillig der Prozedur unterzogen.


Das Einsetzen eines solchen Implantats unter die Haut kostet ungefähr 159 Euro und wird als sehr schwer zu hacken angepriesen. Die Implantate basieren auf der sogenannten RFID-Chiptechnologie. Diese nutzt eine Antenne zum Senden und Empfangen von Radiowellen. Ähnlich wie bei einem Barcode-Scanner im Supermarkt werden so die notwendigen Informationen übertragen. Bereits im Jahr 1998 wurde dem britischen Forscher Kevin Warwick der erste RFID-Chip der Welt im Rahmen einer Versuchsreihe eingesetzt. Alter Schwede.


Quellen:


(1) Covidpass: Detta gäller från 1 december (aftonbladet.se)

(2) Tredje dos till alla vuxna och vaccinpass på tillställningar | GP

(3) Swedes get microchip implants after Covid passport mandate – latest updates (trtworld.com)

(4) Inside an Online Community of People With Microchip Implants (vice.com)


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