Pflegekräfte: Lasst euch impfen und nehmt das Schweigegeld oder haut ab!

Dank der von der Bundesregierung eingeführten einrichtungsbezogenen Impfpflicht für medizinisches Personal ab dem 15. März 2022 werden viele den Beruf verlassen müssen. Geplante Einmalzahlungen als Bonus ab Juli 2022 werden diesen Menschen dann entgehen. Ein Schweigegeld der Regierenden für die die bleiben.


Anfang Februar lehnte das Bundesverfassungsgericht (BVerG) einen Eilantrag gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht für medizinische Berufe ab. Dabei verhöhnten die Richter nicht nur das Pflegepersonal das seit vielen Jahren das Gesundheitssystem überhaupt am Laufen hält, nein sie machten mit ihren Ausführungen auch deutlich, dass ihnen das leibliche Wohl und die Gesundheit der dort arbeitenden Menschen herzlich wenig bedeutet. Die Schutzwirkung für vulnerable Gruppen durch die sogenannte Impfung sei höher als das Risiko schwere Impfnebenwirkungen zu erleiden. Woher die Richter für ihre Argumentation die Fakten hernahmen ist unbekannt denn schließlich ist selbst dem Robert-Koch-Institut (RKI) der Schutzfaktor, wenn es denn überhaupt einen gibt unbekannt.


Die Richter argumentierten ethisch höchst fragwürdig denn "im Einzelfall können auch schwerwiegende Impfnebenwirkungen eintreten, die im extremen Ausnahmefall auch tödlich sein können. Eine erfolgte Impfung ist auch im Falle eines Erfolgs der Verfassungsbeschwerde irreversibel. Allerdings verlangt das Gesetz den Betroffenen nicht unausweichlich ab, sich impfen zu lassen. Für jene, die eine Impfung vermeiden wollen." Hohn und Spott für Menschen, die im Jahr 2020 noch von den Balkonen beklatscht wurden und als systemrelevant und unverzichtbar galten.


Im Falle einer verweigerten Impfung könnten die Betroffenen laut BVerG ja einfach den Job wechseln und aus den Pflegeberufen austreten. Sprich, wer nicht an einem Impfschaden sterben will, also dem "Russisch-Roulette" entgehen möchte, soll doch bitte seinen Beruf an den Nagel hängen. Das kommt wohl davon, wenn man als höchster Richter zu oft mit den Regierenden im Kanzleramt zu Abend isst.


Die im System Verbliebenen oder noch Unschlüssigen sollen jetzt anderweitig bei der Stange gehalten werden. Da der zu erwartende Pflegenotstand durch die Impfpflicht in einigen Regionen Deutschlands mehr als zehn Prozent der Beschäftigten aus dem Beruf jagen wird, will Gesundheitsminister Karl Lauterbach jetzt finanzielle Anreize setzen. Für Pflegekräfte in Altenheimen sieht das neue Eckpunktepapier einen einmaligen Bonus in Höhe von höchstens 550 Euro vor aber nur für diejenigen Beschäftigten die seit dem 1. November 2021 und für mindestens drei Monate im Job sind und am 30. Juni 2022 noch immer in den Einrichtungen arbeiten.


Sprich, alle die sich der einrichtungsbezogenen Impfpflicht nicht beugen wollen und dadurch vor dem 30. Juni aus dem Beruf aussteigen oder verjagt werden, fallen durch das Prämienraster. Ist das indirekte Erpressung zur Impfung weil es mit den Bratwürsten nicht mehr funktioniert? Auszubildende, Teilzeitbeschäftigte und sonstige Angestellte erhalten selbstverständlich nicht die volle Summe und auch das Klinikpersonal, also diejenigen die während der sogenannten Pandemie an vorderster Front beschäftigt waren sollen einen Teil des kleinen Küchleins abbekommen. Vorausgesetzt sie haben sich brav piksen lassen und das möglichst dreimal.


Und wenn trotz all der Lockmittel seitens der Bundesregierung immer noch zu wenig einsatzfähiges, weil ungeimpftes Personal ab dem 15. März zur Verfügung steht, haben Grünen-Politiker schon die passende Idee: Man soll einfach den Nachbar fragen und ihn mit Geld von der Pflegekasse für die pflegerische Hilfe bezahlen. Super Sache, wenn es mir dreckig geht gehe ich rüber zu Frau Müller oder Herr Meier und bitte die Anwesenden die Medikamente aufzuziehen, meine Bauch-OP durchzuführen und mich zu beatmen. Klasse Aussichten.


Das wir von derartigen Szenarien gar nicht mehr so weit weg sind, zeigen schon Befürchtungen von Verwaltungsleitern in Pflegeheimen in meinem Wohnort Neubrandenburg. Manche Bereiche der Einrichtung haben bislang nicht einmal 70 Prozent geimpftes Personal, die Ungeimpften lassen sich jetzt auch nicht mehr überzeugen. Das würde eine Dramatisierung der ohnehin schon seit vielen Jahren angespannten Pflegesituation bedeuten, die Versorgungslücken seien schon jetzt kaum zu stopfen.


Denn schon vor Corona war der Pflegenotstand ein Thema, wurde aber von Politik und Medien oftmals weggewischt. Und auch Gesundheitsminister und Pharmalobbyist Lauterbach scheint das alles am Allerwertesten vorbeizugehen, kein Wunder war er doch maßgeblich am Kaputtsparen und Privatisieren der Klinken und Pflegeeinrichtungen beteiligt. Und die einrichtungsbezogene Impfpflicht setzt der Pfizer-Liebling selbstverständlich durch, wo kämen wir denn da hin?


Quellen:


(1) Bundesverfassungsgericht - Entscheidungen - Erfolgloser Eilantrag zur Außervollzugsetzung der „einrichtungs- und unternehmensbezogenen Nachweispflicht" nach § 20a Infektionsschutzgesetz

(2) https://www.artikeleins.info/post/impfungen-oder-gentherapeutika-was-sind-mrna-injektionen-wirklich

(3) Geplante Corona-Prämie: Bis zu 550 Euro Bonus für Altenpflegekräfte | tagesschau.de

(4) Pflegebonus: Details von Lauterbach, Unmut in der Branche | BR24

(5) Personalmangel durch Impfpflicht? Fragen Sie Ihre Nachbarn! (berliner-zeitung.de)

(6) NDR Info - Die Nachrichten für den Norden | NDR.de - Nachrichten - NDR Info

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