Pandemievorsorgeabkommen auf globaler Ebene: WHO wird künftig über den Staaten stehen

Während viele Länder in Europa und dem Rest der Welt ihre Corona-Maßnahmen lockern und teilweise ganz zurücknehmen, will die Weltgesundheitsorganisation still und heimlich ein globales Pandemievorsorgeabkommen implementieren das die nationalen Verfassungen der Staaten obsolet macht.


Viele europäische Staaten aber auch Länder auf anderen Kontinenten fahren nun Stück für Stück ihre einschneidenden Corona-Maßnahmen zurück. Was auf den ersten Blick durchaus begrüßenswert erscheint, ist aber in Wirklichkeit nur eine Ablenkungsstrategie vor der endgültigen Implementierung des "Great Reset" von WEF-Gründer Klaus Schwaab. Denn im Zeitalter nach der Pandemie wird nichts mehr so sein wie zuvor.


Im Hintergrund basteln die Macher des Großen Umbruchs und der vierten Industriellen Revolution bereits an einem WHO-Abkommen zur weltweiten Pandemievorsorge. Dieses Abkommen sollen die WHO-Mitgliedsstaaten allesamt unterzeichnen und damit ihre Selbstbestimmung in Sachen Gesundheit und Medizin ihrer Bevölkerungen an die globalen Eliten abgeben. Das Dokument ist „[…] a convention, agreement or other international instrument under the Constitution of the World Health Organization to strengthen pandemic prevention, preparedness and response. […]“, sprich eine implementierte Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Pandemievorsorge-, Vorbereitung und Antwort.



Das Dokument wurde den Mitgliedsstaaten im Dezember 2021 vorgelegt und ist eine Erweiterung der Befugnisse der WHO, die schon 2005 in den Internationalen Gesundheitsregeln verankert wurden. Wird das Abkommen von den Staaten angenommen, wovon auszugehen ist, bedeutet das die völlige Unterwerfung der Länder unter die Leitung der WHO in Pandemiefragen aber auch bei sonstigen Naturkatastrophen. Gemäß Artikel 9 der Verfassung der WHO stünde diese dann über den nationalen Regularien und Gesetzen, die Staaten wären in ihren Befugnissen den Bürgern gegenüber praktisch entmachtet.



Aus dieser Anmaßung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihrer Finanziers, allen voran der Bill & Melinda Gates Stiftung geht praktisch hervor, dass die WHO bei künftigen Krankheitswellen und Virenausbrüchen nicht mehr nur eine empfehlende Rolle einnimmt sondern den Staaten Anweisungen gibt, die umzusetzen sind.



Ziel ist es nun, das Instrument in zwei Sitzungen am 1. März und am 1. August 2022 in einer Art Verhandlungsgremium zwischen den Mitgliedsstaaten auf den Weg zu bringen. Beim ersten Zusammentreffen sollen "Vereinbarungen von Arbeits- und Zeitplänen" erörtert werden, die Sitzung im August beschäftigt sich mit "Fortschritten bei einem Arbeitsentwurf". Im Jahr 2023, bei der 76. Weltgesundheitsversammlung soll dann der aktuelle Stand der Verhandlungen anhand eines Fortschrittberichts besprochen werden um dann schließlich im Jahr 2024 das Abkommen festzuzurren und anwendbar zu machen.


Unter anderem geht es bei dem Abkommen um "ein stärkeres, nachhaltiges und langfristiges politisches Engagement auf der Ebene der weltweiten Staats- und Regierungschefs" das sichergestellt werden soll, außerdem um die Definition "klarer Prozesse und Aufgaben", die "Verbesserung der langfristigen Unterstützung des öffentlichen und privaten Sektors auf allen Ebenen" und die Sicherstellung der "Förderung der Integration von Gesundheitsfragen in alle relevanten Politikbereichen".


In einer gemeinsamen Erklärung von Politikern und Staatschefs aus aller Welt, sowie dem WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Gebreyesus und dem EU-Ratspräsidenten Charles Michel wurde die Welt schon einmal auf künftige Pandemieszenarien eingeschworen:


„Es wird andere Pandemien und andere große gesundheitliche Notfälle geben. Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Gemeinsam müssen wir besser darauf vorbereitet sein, Pandemien auf hochkoordinierte Weise vorherzusagen, zu verhindern, zu erkennen, zu bewerten und wirksam darauf zu reagieren. Zu diesem Zweck glauben wir, dass die Nationen gemeinsam auf einen neuen internationalen Vertrag zur Vorbereitung und Reaktion auf Pandemien hinarbeiten sollten.“

Dr. Astrid Stuckelberger, ehemalige Mitarbeiterin der WHO warnt vor einem derartigen Abkommen das die Staaten in Gesundheitsfragen auf diese drakonische Art entmachtet. Ihrer Meinung nach sollten die Länder Protestbriefe an die WHO schicken um deutlich zu machen, dass man nicht gewillt ist, medizinische und gesundheitsspezifische Themen der eigenen Bürger an ein globales Instrument abzugeben.


Denn schlussendlich würde das bedeuten, dass die jeweiligen Gesundheitsminister der Länder mit einem Federstrich über die Gesundheitsmaßnahmen von Millionen Menschen entscheiden und darüber verfügen könnten. Die Lauterbachs, Mücksteins und co. könnten nach Belieben entscheiden, welche Substanzen und Medikamente den Menschen verabreicht werden, ohne dafür parlamentarische Rückendeckung einholen zu müssen. Durch ein solches Verfahren wäre der Willkür der Minister gegenüber den eigenen Bürgern keine Grenzen mehr gesetzt. Laut Stuckelberger hat bislang nur die Russische Föderation gegen die Pläne der WHO und ihrer Sponsoren Einspruch erhoben.


Quellen:


(1) Ein internationaler Vertrag über Pandemieprävention und -vorsorge - Consilium (europa.eu)

(2) Weltgesundheitsversammlung vereinbart Einleitung eines Prozesses zur Entwicklung eines historischen globalen Abkommens über Pandemieprävention, -vorsorge und -reaktion (who.int)

(3) Portfolio - Gates SIF (gatesfoundation.org)

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