Nord Stream Pipelines stark beschädigt: War es ein Anschlag?

Medienberichten zufolge kam es zu einem Sabotageakt auf die beiden Nord Stream Pipelines in der Ostsee. Doch wer steckt dahinter? Die Russen oder doch die USA? Klar dürfte damit nur sein, dass aufgrund der Schäden an den beiden Röhren jegliche Forderung nach Öffnung der Pipelines nunmehr beerdigt wurde.

In den vergangenen Wochen forderten auf Deutschlands Straßen bei Kundgebungen unzählige Bürger die Öffnung der russischen Erdgaspipeline Nord Stream 2 um die Energiesicherheit des Landes zu gewährleisten und eine drohende Deindustrialisierung abzuwenden. Das dürfte sich aber jetzt erledigt haben, denn die Röhre ist wohl einem Sabotageakt zum Opfer gefallen.


Auch Nord Stream 1, die bis vor kurzem noch Erdgas nach Deutschland liefern konnte ist ausgefallen. An beiden Röhren wurden zusammen drei Lecks entdeckt, die sich unter Wasser befinden und daher ist eine natürliche Beschädigung ziemlich ausgeschlossen, zumal sich die undichten Stellen in circa 100 Metern Wassertiefe befinden.

Medienberichten zufolge vermutet selbst die deutsche Bundesregierung einen Anschlag hinter der ganzen Sache, wichtig ist nun eine umfangreiche Aufklärung seitens Berlin. Ein Insider äußerte gegenüber dem Spiegel, dass man bei drei von vier beschädigten Strängen an der Ostseepipeline nicht an einen Zufall glauben könne.

Am vergangenen Donnerstag passierte erst ein großer Flottenverband der US-Navy die Ostseeinsel Fehmarn und später auch die dänische Insel Bornholm auf deren Höhe die drei Lecks zu finden sind. Pikant dabei: Sie schalteten kurz danach ihre Ortungssysteme aus. Das norwegische Erdbebenlagezentrum (NORSAR) meldete für gestern Abend um 19:03 Uhr eine seismische Aktivität der Stärke 2,2 im Bereich von Bornholm. Es könnte sich um eine Sprengung in dem Gebiet handeln, die etwa der beschädigten Stelle der Pipelines entspricht.

Die dänischen Behörden gaben für den heutigen Dienstag die Alarmstufe Orange für den Energiesektor aus, da nun kein russisches Gas mehr fließen kann, außerdem sagte die Behörde, dass derartige Lecks bei Erdgasröhren normalerweise nur sehr selten vorkommen. Zwei der undichten Stellen betrafen dabei Nord Stream 1, zwischen den beiden Löchern befinden sich gerade einmal sieben Kilometer Abstand. Das Leck an Nord Stream 2 findet sich südöstlich von Bornholm, laut den Betreibern der Pipelines seien die Schäden an den Röhren "beispiellos".


Während sich der Mainstream in den nächsten Stunden wieder einmal auf eine russische Schuldfrage einigen wird, muss man aber zu bedenken geben, wem die Beschädigung der Pipelines am meisten nutzen könnte. Im Februar 2022 sagte US-Präsident Joe Biden auf einer Pressekonferenz in Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz:

"Es wird kein Nord Stream 2 mehr geben, wir werden es beenden."

Der Filmproduzent Gonzalo Lira aus Chile und wohnhaft im ukrainischen Cherson ist der Ansicht, dass die USA nun auch den Europäern "den Krieg erklärt" haben und ist sich sicher, dass es "die Amerikaner" waren "die es gemacht haben". Sinn würde das durchaus machen, denn so könnte Washington von vorneherein ein Umdenken der deutschen Politik in Sachen Energieversorgung unterbinden, denn wenn die Röhren nicht mehr funktionsfähig sind, gibt es zwischen Berlin und Moskau auch nichts mehr zu verhandeln.


Wer auch immer hinter den Sabotageakten stecken mag, sicher ist erstens, dass die westliche Medienmafia die ganze Sache mit Sicherheit den Russen in die Schuhe schieben wird und zweitens, dass Europa wohl nie wieder russisches Gas beziehen kann, denn eine Reparation der Pipelines könnte Jahre dauern, wenn es überhaupt möglich ist. Sollten die Röhren unter Wasser stehen, kann man sie auch gleich ganz abbauen, dann ist wohl nichts mehr zu retten.


Quellen:


(1) Bundesregierung vermutet Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines - Report-K

(2) Großer Flottenverband der US-Navy passiert Fehmarnbelt (kreiszeitung.de)




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