Lauterbach: Für immer Ausnahmezustand

Der ständige Ausnahmezustand wird zur neuen Normalität, jedenfalls wenn es nach Gesundheitsminister Karl Lauterbach geht. Er warnt vor neuen Pandemien, der Klimakatastrophe und Wasserkriegen. Hört er damit auf, verschwindet er in der Bedeutungslosigkeit.

Kein Zurück mehr wird es geben in jene Zeit, die wir vor der Pandemie hatten. Der Ausnahmezustand wird zur neuen Normalität. Jedenfalls, wenn es nach Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geht, denn der sprach von genau diesem Szenario auf einer Podiumsdiskussion des RBB.


Demnach würde Corona noch fast 40 Jahre lang bleiben und manche Menschen würden nie wieder ihre volle Freiheit zurückbekommen, so Lauterbachs Vision. Denn schließlich haben wir in Deutschland die europaweit höchste Corona-Inzidenz, da kann man natürlich nicht alles öffnen. Die Veranstaltung nutzte Lauterbach zur Vorstellung seines neuen Buchs mit dem richtungsweisenden Titel "Bevor es zu spät ist" und deutete die anstehende Zukunft:


"Ich stimme zu, wir kommen jetzt in eine, also, Phase hinein, wo der Ausnahmezustand die Normalität sein wird."

Lauterbach und die magische Glaskugel passen perfekt zusammen und er machte weiter:


„Ja, wir werden jetzt auch immer im Ausnahmezustand sein. Also der Klimawandel wird zwangsläufig mehr Pandemien bringen. Mehr Pandemien werden also die Wirtschaft belasten, also unterbrechen. Wir kommen in eine Situation des globalen Wassermangels hinein und Kriege für Wasser sind fast unvermeidbar. Es sind riesige Wanderungen also zu erwarten. Es ist also, was, früher hat man gedacht, es wird Kriege um Öl geben. Die viel größere Wahrscheinlichkeit ist Krieg um Wasser …“

Bewundernd hörten ihm die anderen Anwesenden, inklusive Moderator zu um dann letztlich klein beizugeben. Denn Lauterbach sagt von sich selbst, immer streng evidenzbasiert zu arbeiten und das auch der Öffentlichkeit zu vermitteln. Für einige ist das verstörend, ich bin einer davon, andere wiederum und das dürfte die Mehrheit der Deutschen sein, scheint von den Apokalypse-Szenarien des Gesundheitsministers gar nicht genug zu bekommen. Lauterbach weiter:


"Als Wissenschaftler in der Politik versuche ich, fachliche Erkenntnisse mit politischem Handeln zu kombinieren.“

Für Karl Lauterbach ist die Wissenschaft nichts anderes als ein Machtinstrument. Und eben dieses wird er auch so schnell nicht mehr loslassen und lieber die Bürger im permanenten Alarmzustand belassen. Denn in einer Normalität ohne Krisen hätte Lauterbach jegliche politische Bedeutung verloren und dazu wird er es nicht kommen lassen.


Quellen:


(1) https://www.radioeins.de/programm/sendungen/sendungen/369/2203/220313_sondersendung_16348.html


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