Indien als Testlabor: WEF will Menschen mit Drohnen Impfen

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) will in Indien zusammen mit der Rockefeller-Stiftung medizinische Hilfsgüter und Impfungen per Drohne an die ländliche Bevölkerung liefern. Die Rockefeller-Stiftung ist für ihre Impfprogramme schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt und hat sich immer gerne in armen Entwicklungsländern ausgetobt.

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Die Rockefeller-Stiftung will zusammen mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) Impfungen und andere medizinische Hilfsgüter in Indien per Drohne an die Landbevölkerung ausliefern lassen. Rockefeller führt bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts Impfprogramme in Entwicklungsländern durch, vor allem Kinder dienten oft als Versuchskaninchen neuer Vakzine. Das WEF hat bekanntermaßen ebenfalls eine Impfmanie entwickelt und so heißt es in einem Artikel des Forums zu dem geplanten Drohnenprogramm:

"In Indien ist es dringend erforderlich, dass der öffentliche und der private Sektor bei Drohnenanwendungen zusammenarbeiten, um die Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten zu verbessern. Die Initiative „Medicine from the Sky“ des Weltwirtschaftsforums beschleunigt den Wandel von ineffizienten Versorgungsketten im Gesundheitswesen hin zu einer digitalen, widerstandsfähigen Infrastruktur, die Verschwendung reduziert und die Gesundheitsergebnisse verbessert."

Indien muss also erneut als medizinisches Versuchslabor herhalten um die Geschäftsinteressen der großen Pharmaunternehmen zu wahren. Bislang gab es rund 300 Versuche, Impfstoffe an die arme Landbevölkerung zu liefern, in Zukunft sollen es viel mehr werden. Auch andere medizinische Hilfsgüter sollen die abgelegenen Gegenden in dem riesigen Land künftig erreichen, dazu das WEF:

"Durch die Lieferung von medizinischen Gütern an schwer zugängliche Orte haben Drohnen dazu beigetragen, Leben in der ganzen Welt zu retten. Ärzte ohne Grenzen hat sie bei der Bekämpfung von Tuberkulose in Papua-Neuguinea und Ebola in Liberia getestet, und [die von der Gates Foundation finanzierte] GAVI hat sie für die Lieferung von Impfstoffen in Gebiete eingesetzt, in denen es keine Infrastruktur für die herkömmliche Lieferung gibt."

Doch es geht den WEF-Granden und der Rockefeller-Stiftung bei ihrem Vorhaben keineswegs nur um medizinische Hilfe an die armen Menschen, es sollen auch wichtige Geodaten gesammelt werden und auch Projekte zum Transport von Organen per Drohne wurden in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten bereits getestet. Der Direktor der Apollo Hospital Group, Sangita Reddy aus dem indischen Bundesstaat Telangana sagte zu den Planungen des WEF:

"Der Einsatz von Drohnen bietet die Möglichkeit, unsere traditionellen Ansätze zur Gesundheitsversorgung zu unterstützen, insbesondere in unterversorgten oder abgelegenen Regionen des Landes. Unser Gesundheitssektor könnte potenziell groß angelegte Lieferungen von Langzeitmedikamenten, Impfstoffen, Blut und lebenswichtigen Organen im ganzen Land erleben, wenn Drohnen im Einsatz sind."

Der Einsatz von Drohnen zur Lieferung medizinischer Güter ist Teil der WEF-Agenda 2030. Dadurch sollen weltweit die abgelegenen ländlichen Regionen und Gesundheitseinrichtungen mit eigenen Drohnen ausgestattet werden. Davon erhoffen siech die WEF-Granden dann, ihr Drohnenprogramm auf die ganze Welt übertragen zu können.


Quellen:

(1) https://www.weforum.org/impact/drones-delivering-vaccines/

(2) https://www3.weforum.org/docs/WEF_Medicine_from_the_Sky_India.pdf

(3) https://www.msf.org/papua-new-guinea-innovating-reach-remote-tb-patients-and-improve-access-treatment

(4) https://www.gavi.org/vaccineswork/blue-skies-thinking


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