In vier Tagen überfällt Putin die Ukraine - das weiß der Westen durch den Blick in seine Glaskugel

Die Kriegspropaganda im Westen läuft auf Hochtouren, denn die USA weiß bereits, dass es in vier Tagen zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine kommen wird. Am 16. Februar geht`s los, denn das sagt den Amis ihre Glaskugel. Dumm nur, dass die Ukraine davon noch nichts mitbekommen hat.


Das Kriegsgeschrei im Westen wird immer lauter. Der bevorstehende Angriff Russlands auf die Ukraine wird bereits in vier Tagen stattfinden sagen die Amerikaner und ignorieren dabei, dass die mutmaßlich davon betroffene, weil angegriffene Ukraine von den angeblich bösen Plänen Putins noch gar nichts mitbekommen hat.


Die Ukrainer sind bei ihren Verlautbarungen was einen russischen Angriff angeht in letzter Zeit deutlich zurückhaltender geworden, da sie wohl verstanden haben, dass sie im Falle eines Kriegs mit Russland allein dastehen würden und als Schlachtfeld eines Stellvertreterkrieges herhalten müssten. Wirtschaftlich ist die Ukraine ohnehin am Boden, ein drohender Konflikt mit dem großen Nachbarn Russland würde potenzielle ausländische Investoren eher abschrecken. Der ukrainische Präsident Selensky sagte zu den US-amerikanischen Angriffswarnungen, die am 16. Februar 2022 umgesetzt werden sollen:


„Wenn Sie oder andere Personen weitere Informationen über eine 100%ige Invasion der Ukraine durch die Russische Föderation ab dem 16. Februar haben, geben Sie uns bitte diese Informationen.“

Hören will das in den USA und bei der NATO freilich niemand, denn wenn der Frontstaat der westlichen Aggression jetzt plötzlich einen Rückzieher macht, wäre das verheerend für die Propagandamaschine der Amerikaner.


Aber wie kommen die USA eigentlich zu der Behauptung, dass sich der Osten Europas ab nächste Woche im Krieg befände? Ganz einfach, Politiker und Geheimdienste der Vereinigten Staaten ließen Meldungen eines vermeintlichen russischen Angriffs an die Medien durchsickern und die gingen ihrem Job nach, den sie schon seit Jahrzehnten beherrschen wie niemand anders: Sie machten Kriegspropaganda. Und diese Angstmache hatte in den vergangen Stunden zur Folge, dass diverse Staaten schon Warnungen an ihre in der Ukraine lebenden Staatsangehörigen adressiert hatten und die Menschen aufgefordert haben, die Ukraine so schnell wie möglich zu verlassen.


Belege, die für eine russische Invasion innerhalb der nächsten Tage sprechen könnten, haben die Medien die diese Kriegshetze verbreiten wie so oft natürlich keine. Es geht um Schlagzeilen und um eine weitere Anfachung der anti-russischen Hetze innerhalb der westlichen Staaten, um nichts anderes. Es sei laut dem Spiegel nicht zu erfahren "auf welchen Informationen die scharfe US-Warnung fußt" aber es hieß, dass die "US-Darstellungen sehr detailliert gewesen seien und mit vielen Quellen untermauert wurden.“ Na bitteschön, was wollen sie noch mehr? Vertrauen sie der Bundesregierung in Berlin, die kennen die detaillierten Quellen. Das muss doch reichen. Der Spiegel erzählt unter der Überschrift "CIA rechnet mit russischem Angriff kommende Woche" weiter:


„Bei den geheimen Unterrichtungen nannten die USA nach Angaben von mehreren Diplomaten und Militärs viele Details. So seien konkret Routen für die russische Invasion beschrieben worden sowie einzelne russische Einheiten und welche Aufgaben diese übernehmen sollten. Als Datum für den möglichen Beginn der Invasion wurde der 16. Februar genannt.“

Auch die Details der russischen Invasionspläne sind schon bekannt. So wolle Moskau nächste Woche mit massiven Luftangriffen beginnen und dann so schnell wie möglich die großen Städte in der Ukraine, inklusive der Hauptstadt Kiew besetzen. Diese Details vermeldete Jake Sullivan, Sicherheitsberater im Weißen Haus.


Und was passiert, wenn sich die Wahrsager-Fähigkeiten westlicher Politiker und Medien mal wieder als Ente herausstellen? Nun, darauf weiß der ein oder andere Redakteur auch schon die passende Antwort. Denn, wenn sich die Angriffspläne als falsch herausstellen, wird das nicht etwa zugegeben sondern es wird mal wieder darauf verwiesen, auf welch heroische Weise die Verantwortlichen die russische Aggression in letzter Sekunde noch verhindern konnten. Der Spiegel hält sich diese Option in seinem Kriegshetze-Pamphlet jedenfalls offen, denn „Insider halten es allerdings auch für möglich, dass die USA die Informationen bewusst gestreut hätten, um die russischen Angriffspläne zu torpedieren.“


Für das britische Blatt Daily Mail ist der Krieg in der Ukraine praktisch schon da, der Countdown zum russischen Einmarsch läuft. Und trotz der anstehenden Gespräche zwischen Joe Biden und Vladimir Putin am heutigen Samstag, blasen auch die Spiegelredakteure weiter ins Kriegshorn. Denn wo kämen wir denn da hin, wenn sich die beiden Politiker letzten Endes doch noch einigen würden? Dementsprechend unwirsch berichtete das Blatt dann auch von dem bevorstehenden Telefonat der beiden Präsidenten, denn US-Präsident Biden und Russlands Staatschef Putin haben sich mit Blick auf die Krise in Osteuropa für ein Gespräch an diesem Samstag verabredet. Kann Krieg noch verhindert werden?“


"Kann Krieg noch verhindert werden?" Der Redakteur tut tatsächlich so, als sei ein Einmarsch unabwendbar, hat aber außer seiner mittelmäßigen Kriegsrhetorik keinerlei Beweise für eine anstehende Invasion Russlands in der Ukraine.


Also, hört auf zu zündeln und stoppt endlich diese unsägliche Kriegspropaganda, denn ДРУЖБА heißt Freundschaft und Friede ist nur durch Diplomatie und friedliche Koexistenz der Völker möglich.



Quellen:


(1) Selenskyj wird aufgefordert, Beweise für die angeblich geplante Invasion am 16. Februar vorzulegen - International Panorama - TASS

(2) Ukraine-Konflikt: CIA rechnet mit russischem Angriff kommende Woche - DER SPIEGEL

(3) Sullivan sagte, wann und wie Russland die Ukraine angreifen wird (vesti.ru)

(4) 'The Anglo-Saxons need a war': Russia blames WEST as Putin 'decides to invade Ukraine on WEDNESDAY' | Daily Mail Online

(5) Ukraine-Konflikt: Wladimir Putin und Joe Biden wollen am Samstag telefonieren - DER SPIEGEL

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