Impfung sicher und wirksam? Gericht in Uruguay gibt Pfizer 48 Stunden Zeit Beweise dafür zu liefern

Ein Gericht in Uruguays Hauptstadt Montevideo hat dem Pharmakonzern Pfizer eine Frist von 48 Stunden gesetzt um zu belegen, dass der Covid-19 Impfstoff Comirnaty sicher und wirksam ist. Pfizer muss demnach alle Verträge und ausführliche Studienunterlagen offenlegen.

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Der Pharmakonzern Pfizer hat eine gewaltige Portion Ärger in Uruguay am Hals. In der Hauptstadt Montevideo hat ein Verwaltungsgericht den Konzern dazu verdonnert binnen 48 Stunden umfangreiche Studienunterlagen, Informationen und Verträge zum sogenannten Impfstoff Comirnaty einzusenden. Das Dekret des Verwaltungsgerichts will von Pfizer umgehend die folgenden Unterlagen:


  • die Impfstoff-Kaufverträge zwischen der uruguayischen Regierung und Pfizer sowie Angaben, ob Klauseln zur zivilrechtlichen Entschädigung oder Straffreiheit für die Lieferanten im Falle möglicher Nebenwirkungen enthalten sind

  • Informationen über die Verteilung der Impfstoffchargen sowie Qualitätskontrollen

  • ausführliche Angaben zur biochemischen Zusammensetzung des Impfstoffs – unter anderem auch, ob Graphenoxid und nanotechnologische Bestandteile enthalten sind

  • Angaben zur verwendeten mRNA sowie Nachweise für deren Harmlosigkeit

  • eine Erklärung, ob die Vakzine bzw. Teile ihrer Inhaltsstoffe experimentell sind

  • detaillierte Daten, die die Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung, sprich: “die negativen oder positiven Auswirkungen der sogenannten Impfung auf die Zahl der mit Covid diagnostizierten Infektionen und Todesfälle seit Beginn der Kampagne bis heute”, belegen

  • detaillierte Angaben zum Durchschnittsalter derer, die mit Covid-19-Diagnose verstarben und Informationen, wie viele dieser Todesfälle ausschließlich durch die Krankheit verursacht wurden

  • Informationen dazu, ob Studien zum Anstieg der Sterbezahlen in Uruguay seit Beginn der Impfkampagne im März 2021 durchgeführt werden

  • Wissenschaftliche Nachweise, dass von Ungeimpften eine Gefahr ausgeht

  • Angaben zu den Verantwortlichen und Beteiligten der Impfkampagne und deren Verbindungen zu NGOs oder (Pharma-)Unternehmen

  • Angaben, inwieweit alternative Therapien gegen Covid-19 untersucht wurden

Der zuständige Richter Alejandro Recarey ordnete diese Offenlegung der Daten gegenüber dem Konzern, der staatlichen Gesundheitsbehörde sowie der Regierung Uruguays an und verspricht sich dadurch mehr Informationen über die Sicherheit und Wirksamkeit der Substanzen. Die gerichtliche Anordnung erfolgte im Zuge einer Beschwerde rund um die laufenden Kinder-Impfungen, die Vorladung der Institutionsvertreter ist für kommenden Mittwoch um 9 Uhr Ortszeit anberaumt.


Bereits vor einigen Monaten musste Pfizer den Zulassungsstellen in Indien umfangreiches Datenmaterial zur Verfügung stellen, welches die Sicherheit und Wirksamkeit des Präparats Comirnaty belegen sollte. Im Februar 2021 wurde daraufhin die Behandlung mit den Pfizer-Stoffen eingestellt und das Medikament Ivermectin wurde wieder zur Covid-Behandlung empfohlen.

Für den Fall, dass der Konzern Pfizer und die zuständigen Behörden nicht auf die Gerichtsanfrage antworten sollten, heißt es:


"Sollten Sie Schwierigkeiten haben, die entsprechenden Antworten zu formulieren, bitten wir Sie, in derselben Frist zu erläutern, worin diese Schwierigkeit bestehen könnten. Mit reichlich Details. Dies ist für die gerichtliche Beurteilung desselben erforderlich."

Quellen:


(1) https://www.telenoche.com.uy/nacionales/justicia-intima-al-gobierno-y-pfizer-informacion-vacunas-anticovid-n5331771

(2) https://www.artikeleins.info/post/impfungen-oder-gentherapeutika-was-sind-mrna-injektionen-wirklich

(3) https://validaciones.poderjudicial.gub.uy/?cve=0030463194696FF1D5BA

(4) https://www.reuters.com/article/health-coronavirus-india-pfizer-idUSKBN2A50GE


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