Impfstoff-Chargen-Rückruf bei Johnson & Johnson

Der Impfstoffproduzent Johnson & Johnson muss eine Charge seines Covid-19 Vakzins zurückrufen und auch die noch vorhandenen Bestände dürfen nicht mehr verabreicht werden.

Der Pharmariese Johnson & Johnson muss eine Charge seiner Covid-19 Impfstoffe zurückrufen und gerät immer mehr in die Kritik. Die betreffende Charge läuft im Februar 2023 erst ab, wurde in den Vereinigten Staaten produziert und auch in Deutschland verimpft. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) fanden bei der Charge mit der Nummer XD955 Verfehlungen bei den Standards, die "gute Herstellungspraxis" sei nicht eingehalten worden. Darunter versteht man bestimmte Richtlinien der Qualitätssicherung zum Beispiel die Produktionsabläufe und die Produktionsumgebung. Der Nachweis, dass "der etablierte und genehmigte Prozess für die Wirkstoffherstellung den gesetzlichen Anforderungen entspricht" habe der Konzern nicht nachweisen können.


Das Freigabezertifikat für den Wirkstoff wurde daher von der EU widerrufen, das PEI entzog dem Unternehmen die nationale Freigabe der Charge für Deutschland. Arztpraxen sollen die noch vorhandenen Restbestände von Janssen zur Entsorgung freigeben heißt es. Das PEI sieht zwar keinen "konkreten Qualitätsdefekt" noch "einen Verdacht zu erwartender Gesundheitsbeeinträchtigungen" durch die Präparate aber die negativen Meldungen über Janssen nahmen in den letzten Wochen immer mehr zu. So kam es vermehrt zu sogenannten Impfdurchbrüchen, das RKI nannte eine Zahl von 2 000 Fällen auf eine Million behandelter Patienten, einige endeten sogar schwer oder gar tödlich. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine doppelte Dosis sogenannter mRNA-Impfstoffe einen besseren Schutz vor Covid-19 bieten würden als die einfache Behandlung mit Janssen. Doch auch diese Studie darf nach eigenen Angaben von BioNTech gegenüber der US-amerikanischen Börsenaufsicht mittlerweile erheblich angezweifelt werden.


Der US-Konzern Johnson & Johnson hat durch den Vertrieb von Impfstoffen und Arzneimitteln im Jahr 2021 einen Gewinn von knapp 21 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet und widerspricht der Gefahrenanalyse seines Produkts. Qualität. Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffcharge seien nicht eingeschränkt, es liege ausschließlich an der rückläufigen Nachfrage, dass man die betroffenen Charge zurückgezogen habe.


Quellen:


(1) https://www.kbv.de/media/sp/2022-04_Janssen_Informationsschreiben.pdf

(2) https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127397/Offenbar-gehaeufte-Impfdurchbrueche-bei-Impfstoff-von-Johnson-Johnson

(3) https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2789572

(4) https://www.artikeleins.info/post/impfungen-oder-gentherapeutika-was-sind-mrna-injektionen-wirklich

(5) https://www.artikeleins.info/post/biontech-bericht-offenbart-zweifel-an-sicherheit-und-wirksamkeit-der-mrna-impfstoffe




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