Impfschäden: Unfallversicherung zahlt nicht - normal oder Skandal?

In den sozialen Medien geistert seit einigen Wochen die Meldung herum, dass Unfallversicherungen im Impfschadenfall nicht zahlen würden. Das stimmt zwar, ist aber keine große Sache sondern völlig normal.


Der am meisten verteilte Post in den Social-Media Kanälen betraf die Unfallversicherung des ADAC, die nicht für Impfschäden aufkommen würde. Das sorgte für eine Welle von Wut und Empörung aber der Vorgang ist nichts besonderes. Denn bei Versicherungen ist der sogenannte Versicherungsfall klar beschrieben, bei einer Unfallversicherung gibt es den Unfallbegriff, der anhand von fünf Kriterien das Vorliegen eines Unfallschadens beschreibt:


„Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Der Unfallbegriff beinhaltet damit fünf Merkmale: Ereignis, Gesundheitsschädigung, plötzlich, von außen, unfreiwillig.“

Die fünf Merkmale sind also:


  1. Ereignis

  2. plötzlich

  3. Gesundheitsschädigung

  4. von außen

  5. unfreiwillig

Übertragen auf eine Impfung treffen drei der fünf Kriterien schon einmal zu, nämlich das Ereignis, denn die Impfung ist ein solches, die Gesundheitsschädigung und der Begriff "von außen".


Schwieriger wird es bei den Merkmalen "unfreiwillig" und "plötzlich", denn grundlegend lässt sich jemand immer freiwillig impfen, selbst wenn er durch Druck und Sanktionen seines Arbeitgebers oder anderen dazu genötigt wird. Am Ende kann sich die betreffende Person durch ihren freien Willen und ungeachtet der wirtschaftlichen Nachteile immer noch gegen eine Impfung entscheiden.


"Plötzlich" ist auch so eine Sache denn für eine Unfallversicherung ist es nicht so einfach nachzuvollziehen ob ein Impfschaden unmittelbar oder aber mit einer zeitlichen Verzögerung von ein paar Tagen, Wochen oder sogar Monaten und Jahren eintritt. Tritt er unmittelbar nach dem "Ereignis" Impfung ein, kann von einem Unfallszenario gesprochen werden.


Wird man gegen seinen Willen geimpft, zum Beispiel aufgrund eines staatlich verordneten Impfzwangs, dann wäre das auch kein Unfall sondern eher eine Nötigung bis hin zu einer schweren Körperverletzung. Also auch hier kein Unfallkriterium. Daher scheint es alles in allem auch logisch, dass Unfallversicherungen nicht für Impfschäden aufkommen. Würden sie das tun, wären die Prämien der Versicherungspolicen mit Sicherheit um einiges teurer für den Versicherungsnehmer. Außerdem ist die auszubezahlende Versicherungssumme der meisten Unfallversicherungen viel zu niedrig um eventuelle dauerhafte Impfschäden und damit einhergehende Behinderungen der Opfer lebenslang abdecken zu können. Versicherungssummen von Unfallversicherungen sind begrenzt, die Beiträge der Versicherungsnehmer meist relativ niedrig.


Aber wer haftet denn nun für einen Impfschaden? Nun, in Deutschland ist das ein wenig kompliziert und undurchsichtig. Im Normalfall haftet die Haftpflichtversicherung des Impfstoffherstellers aber diese wurden von der Regierung großzügig und vollumfänglich von allen Haftungsansprüchen bei der sogenannten Covid-19 Impfung befreit. Aber nicht nur in Deutschland wurde den Herstellern dieses Wohlfühlpaket, kombiniert aus geschenkten Staatsgeldern für die Entwicklung plus Haftungsbefreiung und Abnahmepflicht der Präparate geschnürt, auch die EU-Kommission hat den Produzenten diesen Gefallen erwiesen. Und auch weltweit läuft der Prozess im Fall von Covid-19 Impfungen ähnlich wie in Europa.


Ich denke das Thema Haftung nach Impfschäden wird in Zukunft noch für einiges an Diskussionsstoff sorgen denn die kurz- aber auch längerfristigen Impfnebenwirkungen bis hin zu Todesfällen werden immer offensichtlicher. Wenn alles nach Plan der Verantwortlichen läuft und niemand Einspruch erhebt, könnte auch der Bürger selbst und damit in einigen Fällen das Opfer eines Impfschadens auf der Haftung derselben sitzenbleiben.


Quellen:


(1) https://www.artikeleins.info/post/impfungen-oder-gentherapeutika-was-sind-mrna-injektionen-wirklich

(2) Impfpflicht könnte deutschen Lastenausgleich wieder möglich machen (artikeleins.info)

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