Impfschäden: Datenanalyst bestätigt Vervielfachung schwerwiegender Nebenwirkungen in Deutschland

Offiziellen Daten zufolge rechneten deutsche Krankenhäuser im Jahr 2021 25 400 Fälle von Impfnebenwirkungen- und Schäden ab, was 18 mal so viel ist wie noch 2020. Die meisten Betroffenen waren eher junge Menschen, was Fragen aufwirft.


Tom Lausen ist Programmierer, IT-Experte und Datenanalyst und beschäftigte sich in den letzten Monaten mit der angeblichen Überlastung des deutschen Gesundheitssystems und das anhand von offiziellen Zahlen und Fakten. Lausen kommt zu dem Schluss, dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu keinem Zeitpunkt der sogenannten Pandemie auch nur annähernd überlastet war. Im Gegenteil, der Datenanalyst stellte sogar eine Unterlastung aufgrund ausbleibender Patienten in den Kliniken fest.


In einem Interview das Lausen der Journalistin Milena Preradovic gab, machte der Spezialist jetzt auch auf ein weiteres Faktum in Bezug auf die staatlichen Pandemiebekämpfungs-Maßnahmen aufmerksam. Lausen stellte anhand verschiedener Kodierungen innerhalb des Systems des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (Inek) fest, dass in deutschen Kliniken im Jahr 2021 25 400 Impfschadenfälle ab dem Alter von sechs Jahren behandelt wurden. Die Fälle wurden im Kodierungssystem als Nebendiagnose gelistet und betragen das 18-Fache im Vergleich zum Vorjahr 2020.


Laut Mainstreammedien kann das, was Lausen da herausgefunden hat aber gar nicht sein, denn schließlich seien Impfschäden "absolute Einzelfälle" und bis dato seien in Deutschland gerade einmal 1 630 Entschädigungsanträge gestellt worden.


Doch was diese Behauptung angeht, widerspricht Lausen vehement. Die Daten des InEK zeigen neben der Anzahl der Patienten in den Krankenhäusern auch die Ursachen und Diagnosen. Diese anonymisierten Daten werden über ein internationales Kodierungssystem abgerechnet und müssen von den Kliniken übermittelt werden.


Ein schwerwiegender Impfschaden besteht, wenn die betreffende Person aufgrund dessen in ein Krankenhaus eingeliefert werden muss und für diese Schäden nach Impfungen gibt es drei verschiedene Codes:


  1. Y59.9

  2. T88.0

  3. T88.1

Im Jahr 2020 meldete das InEK 1 400 Fälle bei 47 Millionen unterschiedlichster Impfungen, die mit einem der drei angesprochenen Codes gekennzeichnet waren. Auch im Jahr 2019 war die Anzahl der Impfschäden auf einem ähnlich niedrigen Niveau. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) generierte einige Monate nach Beginn der Massenimpfungen gegen Covid-19 im Dezember 2020 einen neuen Code für das System und zwar den Code für "unerwünschte Nebenwirkungen bei der Anwendung von COVID-19-Impfstoffen". Gerade für Ärzte, die einen Impfschaden diagnostizieren und melden wollen ist seit dem 1. April 2021 der Code U12.9 von elementarer Bedeutung, allerdings ist fraglich ob schon alle Mediziner in Deutschland und anderen Ländern von dieser neuen Kodierung der Impfschäden nach Covid-19 Impfung wissen.


Durch dieses eventuelle Unwissen mancher Mediziner wurden wohl einige Impfschäden nach der Covid-19 Impfung noch über die drei alten Kodierungen abgerechnet, was sich anhand der Zahlen leicht bestätigen lässt. Waren es im Jahr 2020 noch 1 400 Fälle, steigerte sich diese Kennziffer im Jahr 2021 auf 9 500, eine Steigerung von fast 90 Prozent.


Unter die neue Kodierung U12.9 fielen ab dem 1. April 2021 15 933 Impfschäden, die einen Krankenhausaufenthalt nötig machten. Zählt man die Differenz der Jahre 2020 und 2021 an Impfschäden die noch über das alte Kodierungssystem abgerechnet wurden zu den knapp 15 900 seit dem 1. April 2021 gemeldeten Nebenwirkungen mit Klinikaufenthalt dazu, bedeutet das nach Adam Riese in Summe:


8 100 Fälle (9 500 aus 2021 - 1 400 aus 2020) + 15 900 Fälle (neues Kodierungssystem) = 24 000 Fälle seit Beginn der Covid-19 Impfkampagne!!!


Lausen zufolge kann man bei den Fällen von Impfschäden auf Intensivstationen einen ähnlich besorgniserregenden Trend beobachten. 209 Fälle mit festgestelltem Impfschaden meldete das InEK noch im Jahr 2020 als es noch keine Covid-19 Impfung gab, im Jahr 2021 waren es bereits 2 900 behandelte Intensivpatienten. Das 14-Fache! Von den 2 900 fand Lausen 1 832 Fälle mit der Kodierung U12.9.


Zehnmal mehr Menschen als noch im Jahr 2020 sind im darauffolgenden "Superimpfjahr" an einer Impfnebenwirkung verstorben. 2020 wurden in den Kliniken 30 Todesopfer aufgrund eines Impfschadens gemeldet, 2021 waren es 306, davon 183 U12.9-Fälle also Tote nach einer Covid-19 Impfung.


Die meisten behandlungsbedürftigen Impfschäden sind laut dem Datenbrowser des InEK schwerste Herzprobleme, Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und erheblich erhöhter Blutdruck der meist intensivmedizinisch behandelten Patienten. Alleine bei unter 18-Jährigen wurden 150 solcher Fälle diagnostiziert, insgesamt waren es mehr als 650 bei Menschen jünger als 30 Jahre. Hinzu kamen Hirninfarkte, autoimmune Nervenerkrankungen, Lungenembolien, viele Fälle von intensivmedizinisch behandlungsbedürftigen schweren Kopfschmerzen und das Guillain-Barré-Syndrom (GBS).


Knapp 25 Prozent der 15 900 U12.9-Fälle waren unter 30 Jahre alt, knapp zwei Drittel waren jünger als 60 Jahre. Hinzu kommt, dass 600 Menschen noch nicht volljährig waren und von denen mussten wiederum 59 auf die Intensivstation.


Jährlich werden in Deutschland im Durchschnitt etwa 40 Millionen Impfungen verabreicht. Seit Beginn der Covid-Impfungen Ende 2020 stieg diese Zahl natürlich stark an. Alleine gegen Covid-19 wurden 2021 knapp 160 Millionen Dosen verabreicht, also das vierfache wie normalerweise gegen andere Krankheiten zusammen. Das heißt auch, dass die erwartbaren Impfschäden viermal so hoch gewesen sein müssten wie beispielsweise noch im Jahr 2020. Das wären dann nach Adam Riese knapp 6 000 Fälle, einschließlich der 1 400 Impfschäden aufgrund von anderen Impfstoffen, beispielsweise Masern oder Tetanus. In Deutschland gab es laut Lausens Analyse aber 24 000 Fälle von behandlungsbedürftigen Impfnebenwirkungen und auch die Zahl der Intensiveinweisungen ist enorm angestiegen.


Und da bei den sogenannten Covid-19 Impfstoffen mehrmals nachgeimpft wird, verteilen sich die 160 Millionen Impfeinheiten auf gerade einmal 60 Millionen Menschen denen die Substanz verabreicht wurde. Und genau unter diesen 60 Millionen findet man in der Kodierung des InEK die enorm ansteigenden Fallzahlen und Klinikeinweisungen. Und da es viele Experten gibt die annehmen, dass die Dunkelziffer bei den gemeldeten Impfschäden noch um einiges höher liegen dürfte, kann man hier nicht mehr von Einzelfällen sprechen. Von dieser Tatsache sprach sogar der Spiegel noch im Jahr 2018 und zwar im Rückblick auf die völlig fehlgeleitete und für viele Menschen hochgefährliche Massenimpfaktion gegen die harmlose Schweinegrippe im Jahr 2009.


Wie sich die Zeiten doch ändern.


Quellen:


(1) KH-Abrechnungen belegen Impfschäden - Punkt.PRERADOVIC mit Tom Lausen (odysee.com)

(2) InEK DatenBrowser

(3) Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus – Wikipedia

(4) Impfschäden absolute Einzelfälle: Nur 1600 Anträge auf Entschädigung – bei 162 Millionen Impfungen - Politik - Tagesspiegel

(5) KBV - Coronavirus-Schutzimpfung: Zwei neue Kodes ab April

(6) Arzneimittel - Verbrauch von Impfstoffen in Deutschland bis 2019 | Statista

(7) https://www.artikeleins.info/post/impfungen-oder-gentherapeutika-was-sind-mrna-injektionen-wirklich

(8) Schweinegrippe: Pandemrix Nebenwirkungen ignoriert - Futter für Impfgegner - DER SPIEGEL

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