Impfpflicht - die Spritze des Eisbergs

Aktualisiert: 24. Dez. 2021

Heute wurde in der Bundesrepublik Geschichte geschrieben - allerdings dürfte das der Beginn einer sehr dunklen Zeitrechnung gewesen sein. Das Bundesverfassungsgericht hat sich selbst eliminiert, der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) fordert jetzt die allgemeine Impfpflicht. Ein Sprung in die Vergangenheit sollte diese Machthaber allerdings eines besseren belehren.


Deutschland hat, was zwangsmedizinische Maßnahmen anbelangt bekannterweise eine sehr düstere Geschichte. So war das Robert-Koch-Institut (RKI) im Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 eine treibende Kraft der bestialischen Völkermordideologie der Nationalsozialisten. In der heutigen Corona-Krise, die die Republik seit nunmehr zwei Jahren in ihren Fängen hält, erkennt der fassungslose Betrachter langsam aber sicher frappierende Parallelen zur damaligen Zeit.


Sicher lassen sich die Regierungsmaßnahmen im Kampf gegen eine sogenannte Pandemie noch nicht mit der Situation im Dritten Reich eins zu eins vergleichen, doch sollte so langsam jedem vernünftig denkenden Menschen auffallen, dass auch heute wieder Wissenschaft zu machtpolitischen Zwecken missbraucht wird. So äußerte sich der wohl nächste Bundeskanzler Olaf Scholz entgegen aller Versprechungen in der Vergangenheit heute zum Thema "allgemeine Impfpflicht" gegen Corona: Es sei wichtig "dass wir eine allgemeine Impfpflicht etablieren. Ich als Abgeordneter werde ihr jedenfalls zustimmen, um das ganz klar zu sagen."


Noch vor wenigen Wochen erklärte der SPD-Politiker, es werde keine allgemeine Impfpflicht geben. Und so bröckelt scheibchenweise die Freiheit in unserem Land und eine wissenschaftliche Institution, die eigentlich aus ihrer Vergangenheit hätte lernen können, ist wieder ganz vorne mit dabei, wenn es um medizinische Experimente an gesunden Menschen geht - das RKI. Ein Leitsatz aus dem Bereich "Geschichte" auf der offiziellen Webseite des Instituts sticht hervor, wen man sich auf Spurensuche begibt:


"Für das Übertreten humanistischer Grundsätze, für die Verletzung der Würde und der körperlichen Unversehrtheit gibt es zu keiner Zeit der Welt eine Rechtfertigung, auch wenn die Mehrheit ein solches Verhalten toleriert oder gar fordert."


So das Institut in seiner selbstkritischen Analyse zur eigenen Vergangenheit aus dem Jahr 2008. Doch heute scheinen diese guten Absichten allesamt über den Haufen geworfen worden zu sein. Sie sind wieder da, die Mitläufer in Wissenschaft, Politik und Medien wenn es darum geht eine nicht ausreichend auf Neben- und Langzeitwirkungen getestete Substanz, deren Immunschutz zudem fragwürdig ist, Millionen von Menschen zu verabreichen. Auf der Seite des RKI ist außerdem die Rede von einer weitverbreiteten Konformität unter den Wissenschaftlern und Ärzten, die damals wie auch heute bei den Massenexperimenten mitgewirkt haben:


"Es waren nicht nur Einzelne, die abscheuliche Menschenversuche zum Beispiel mit Impfstoffen durchgeführt haben, vor allem an Patienten und KZ-Häftlingen. Es waren nicht nur Einzelne, die renommierte Wissenschaftler entlassen haben oder die Entlassung ihrer Kollegen widerspruchslos hinnahmen. Es waren nicht nur Einzelne, die schlechte Wissenschaft gemacht haben und alle moralischen Schranken eingerissen haben. Es war auch nicht nur die Institutsleitung, die das RKI auf die Linie des Regimes brachte."

Alle moralischen Schranken werden auch heute wieder eingerissen. Menschen sollen durch Erpressung, Nötigung und letztendlich sogar Zwang dazu gebracht werden, eine experimentelle Flüssigkeit einzunehmen, die ihnen vielleicht mehr schadet als nützt. Und die "Gutmenschen" in Politik und Medien fördern durch ihre Ansprachen und Hetzjagden auf Andersdenkende auch noch das Klima der Angst und der gesellschaftlichen Spaltung. Den Nürnberger Kodex scheint man knapp 80 Jahre nach Ende des Nationalsozialismus auch völlig vergessen zu haben. Dieses, von den Alliierten erstellte Regelwerk verbietet explizit medizinische Experimente an Menschen ohne deren eindeutige, selbstbestimmte Einwilligung. Der Kodex besagt, das bei medizinischen Versuchen:


„die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt erforderlich ist. Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können“.

Doch auch das Bundesverfassungsgericht bietet den Bürgern in diesem Land keinen Schutz mehr vor der außer Kontrolle geratenen Exekutive. So wurde heute von Deutschlands obersten Richtern geurteilt, die sogenannte "Bundesnotbremse", die verbunden mit massiven Kontakt- und Ausgangssperren sowie Schulschließungen einherging, mit der Verfassung vereinbar gewesen sei.


Dass aber die Verfassung oder auch Grundgesetz genannt, nicht mehr das Papier wert ist auf dem sie niedergeschrieben ist, dürfte so langsam auch dem letzten verbissenen Maßnahmenbefürworter einleuchten. Denn eine Distanz zwischen Judikative und Exekutive gibt es nicht mehr. Die Bürger werden verhöhnt und in Geiselhaft genommen, die Verfassungsrichter dinieren bei der Kanzlerin am Vorabend einer gewichtigen Entscheidung. Verbriefte Grundrechte, wie Berufsfreiheit, Bildungsfreiheit und Unversehrtheit des eigenen Körpers sind mal wieder Geschichte. In 80 Jahren werden sich Historiker erneut fragen, wie es soweit kommen konnte und niemand wird wieder etwas davon gewusst haben. Befehl ist schließlich Befehl. Das Schlimme daran ist, dass das wohl erst die Spritze des Eisbergs ist, die nun immer mehr sichtbar wird.


Quellen:


(1) RKI - RKI im Nationalsozialismus - Das Robert Koch-Instituts im Nationalsozialismus: Stellungnahme zu den Forschungsergebnissen

(2) Nürnberger Kodex – Wikipedia

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