Impfnebenwirkungen: Strafanzeige gegen BKK-Pro Vita Vorstand wegen verzögerter Datenerhebung

Der Vorstand der in den letzten Wochen in die Schlagzeilen geratenen Krankenkasse BKK-Pro Vita wurde angezeigt. Hintergrund ist der Verdacht auf Beihilfe zur Körperverletzung aufgrund verzögerter Datenerhebung zu Impfnebenwirkungen.

Nachdem man den langjährigen BKK-Pro Vita Vorstand Andreas Schöfbeck entlassen hatte, weil der eindringlich von einer deutlichen Untererfassung von Impfnebenwirkungen der neuartigen Covid-19 Präparate gewarnt hatte, wurde nun der neue Vorsitzende der BKK Walter Redl vom Datenanalysten Tom Lausen angezeigt.


Hintergrund der Strafanzeige ist die Tatsache, dass Redl trotz dringender Aufforderung Lausens, die anonymisierten Daten über Impfnebenwirkungen an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) weiterzuleiten, nichts dergleichen getan hat. Tom Lausen hat die Daten von knapp 11 Millionen Versicherten der BKK-Pro Vita ausgewertet und kam dabei auf 216 695 Patienten, die bis zum dritten Quartal des Jahres 2021 wegen einer Impfnebenwirkung stationär behandelt wurden. Dem PEI liegen für den Zeitraum Ende Dezember 2020 bis Ende Dezember 2021, also für ein ganzes Jahr lediglich 244 576 Verdachtsfälle einer Impfnebenwirkung vor. Lausen spricht daher, genau wie Schöfbeck vorher von einer alarmierenden Untererfassung.


Auch bei den Arbeitsunfähigkeitstagen aufgrund von Impfnebenwirkungen zeigen sich diese alarmierenden Zahlen und der Datenanalyst trug diese Erkenntnisse bereits in einem Ausschuss des deutschen Bundestags vor. Demzufolge wurden mehr Menschen aufgrund einer Impfnebenwirkung krankgeschrieben als wegen eines positiven Corona-Tests.


Der Präsident des PEI Klaus Cichutek teilte der Epoch Times mit, dass das PEI durchaus an den relevanten Krankenkassendaten interessiert gewesen sei, von der BKK-Pro Vita aber "höflich an den GKV-Spitzenverband verwiesen" wurde. Zudem wurden Datenschutzgründe und die Allgemeinheit von Lausens Datenanalyse als Rechtfertigung für die verzögerte Auswertung der Daten angegeben.


Cichutek hält die Sicherheit der sogenannten Impfstoffe für "gewährleistet" und die Abrechnungsdaten seien nicht automatisch mit schweren Impfnebenwirkungen gleichzusetzen, so der PEI-Präsident. Und auch der GKV-Spitzenverband sieht in unerwünschten Nebenwirkungen der Präparate keine Seltenheit aber diese seien in der Regel vorübergehend und mild. Manchmal müsse aber auch ein Arzt aufgesucht werden, so die Pressereferentin des GKV gegenüber der Epoch Times. Es würde davon ausgegangen werden, dass die "Ärztinnen und Ärzte in aller Regel keine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt oder an das PEI vornehmen" würden, so die Pressereferentin weiter. Gemeldet werden müsse nur, wenn auftretende Krankeitssymptome über normal zu beobachtende Impfreaktionen hinausgehen würden, daher zählten beispielsweise Fieber unter 39,5 Grad, Schwellungen oder Rötungen nicht dazu. Die Daten würden auch europa- und weltweit erfasst werden, daher sehe die GKV "kein Signal für übersehene oder unterbewertete Risiken aus der möglichen dargestellten Untererfassung".


Für Tom Lausen ist dies eine Art "Standardausrede" und er fordert, allen Impfnebenwirkungen nachzugehen. Der Datenexperte kritisiert:


"Man versucht die Daten herunterzuspielen, indem man nur schwerwiegende Nebenwirkungen als meldepflichtig sieht."

Das sei wichtig, den so Lausen: ""Arzneimittel müssen sicher sein." Am 14. März wurde durch Lausens Anwalt bei allen Staatsanwaltschaften Strafanzeige gegen den Vorstand der BKK-Pro Vita wegen des Verdachts der Beihilfe zur Körperverletzung erstattet, denn die fehlenden Daten könnten, so die Ankläger zu einer neuen Risikobewertung der Präparate durch das PEI führen. Die Aufklärungsbögen für die Patienten würden in diesem Fall von falschen Annahmen ausgehen und würden somit den Straftatbestand der Körperverletzung erfüllen, so der Anwalt. Und weiter:


"Es werden mehr gesunde Versicherte durch einmalige und regelmäßige Impfungen mit Nebenwirkungen und Arztbesuchen belastet als bisher angenommen."

Solange die Datenlage bezüglich der Covid-19 Substanzen nicht geklärt ist, sollte ernsthaft eine Aussetzung der Massenimpfkampagne in Betracht gezogen werden.


Quellen:


(1) 2022_03_14 - Stellungnahme_Tom_Lausen_Informatiker_14.03.2022_final2 (bundestag.de)

(2) Daten der Krankenkassen: mehr Arbeitsunfähigkeitstage wegen Impfnebenwirkungen als durch Covid-19 (artikeleins.info)

(3) https://www.artikeleins.info/post/impfungen-oder-gentherapeutika-was-sind-mrna-injektionen-wirklich


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