Hat Selenskji 100 Millionen Euro westlicher Hilfsgelder an der Krypto-Börse verzockt?

Medienberichten zufolge hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskji 100 Millionen Euro westlicher Hilfsgelder an einer Krypto-Börse verzockt.

Foto: Screenshot Telegram


Hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskji 100 Millionen Euro westlicher Hilfsgelder an einer Krypto-Börse verzockt? Dieser Verdacht steht jedenfalls im Raum, zuerst berichtete das österreichische Medium Express über die ungeheuren Vorgänge.


Wenn der Verdacht zutrifft, dann hat der ukrainische Präsident viele hundert Millionen Euro an Hilfsgeldern einfach verbrannt. Dabei war Selenskjis Plan einfach und scheinbar gut durchdacht. Er wollte die seit Ende Februar 2022 aus dem Westen kommenden Gelder noch einmal deutlich vermehren und startete daraufhin eine Krypto-Börse namens FTX. FTX sollte als Sammelplattform aller Unterstützungsgelder aus dem Ausland dienen, nachdem an der Krypto-Börse Gewinne generiert wurden, sollte das Geld wieder an die ukrainische Nationalbank zurückfließen.


Die Regierung plante zweigleisig mit den Geldern, ein Teil war für das Militär vorgesehen und der andere für humanitäre Hilfe. FTX half dabei mit, riesige Geldsummen von Regierungen und Privatspendern direkt nach Kiew zu leiten, es wird auch gemunkelt, dass die Krypto-Börse viel Geld aus inoffizieller US-Militärhilfe an die ukrainische Regierung weitergeleitet haben soll. Der Vorteil an dieser Taktik wäre gewesen, dass die illegalen US-Zahlungen auf diese Weise nicht aufgeflogen wären, Washington wäre unter dem Finanzradar der Öffentlichkeit geblieben.

Laut Exxpress meldete die Plattform CoinDesk bereits im März, dass kurz nach dem Start der Spendensammelkampagne bereits 48 Millionen Euro auf FTX landeten, die Summen die in den Monaten danach noch dazukamen, dürften noch viel höher gewesen sein. Eigentlich ein guter Plan, wären da nur nicht die urtümlichen Finanzgesetze des Marktes, die auch bei Krypto-Währungen ihre volle Schlagkraft präsentieren können.


Die Börse FTX stürzte ab und ist jetzt pleite, es sammelten sich Schulden in Höhe von zwischen zehn und 50 Milliarden Euro an, das Eigenkapital der Krypto-Börse beträgt scheinbar aber null. Krypto-Insider stellen nun offen die berechtigte Frage, was denn nach der Pleite der Plattform eigentlich mit den ganzen Hilfsgeldern passiert ist. Die Antwort ist recht simpel, sie sind weg, haben sich in Luft aufgelöst.


Weitere Vorwürfe mit denen sich die Regierung in Kiew konfrontiert sieht besagen, dass es nicht nur kurzfristige Spekulationen mit Hilfsgeldern bei FTX gab, sondern dass das Regime auch langfristige Beträge, unter anderem in US-Militärhilfe bei der Krypto-Börse angelegt haben soll. Pikant an der ganzen Sache ist zudem die Tatsache, dass der Begründer der Krypto-Börse in den Jahren 2021 und 2022 der zweitgrößte Spender der US-Demokraten war. Sam Bankman-Fried schenkte der Biden-Partei in dieser Zeit fast 40 Millionen US-Dollar.


Quellen:


(1) Kritik an Selenskyj: Hilfsgelder bei Bankrott der Krypto-Börse FTX vernichtet | Exxpress

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