Florierender Schwarzmarkt: Wo die schweren Waffen für die Ukraine wirklich landen

Schwere Waffe, die aus dem Westen in die Ukraine geliefert werden sollen, landen über Schwarzmarktaktivitäten bei den Russen. Der Grund dafür ist die massive Korruption in der Ukraine.

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In der Ukraine macht man weiterhin genau das, worin man die größte Erfahrung hat: Man korrumpiert sich. Waffen, die eigentlich für die Front vorgesehen waren und aus westlichen Ländern geliefert wurden, landen auf dem Schwarzmarkt und kommen in einigen Fällen sogar direkt beim Gegner an. Russen freuen sich über selbst fahrende Artilleriegeschütze zum vergleichsweisen Schnäppchenpreis von 40 000 Euro, die Käufer sind aber meist unbekannt.


Zu französischen Waffenlieferungen kamen nun allerdings einige Details ans Tageslicht. Demnach kaufte ein russischer Rüstungskonzern auf dem Schwarzmarkt übrig gebliebene Waffen ein und besorgte sich für gerade einmal 118 000 Euro pro Stück CESAR-Kanonen. Diese Kanonen sind hochentwickelt und durch die russische Rüstungsfirma hat Moskau jetzt modernste französische Artillerietechnik zum Spottpreis ergaunert. Zwar berichteten die Mainstreammedien von gestohlenen Waffen aber in der freien Presse konnte man andere Informationen über die "Pannen" der Franzosen nachlesen. Die CESAR-Kanone hat übrigens einen Normalpreis der bei gut 7,5 Millionen US-Dollar liegt, für die kriminellen Banden in der Ukraine und Russland hat sich dieses Geschäft offensichtlich mehr als gelohnt.


Derweil überbieten sich die NATO-Länder beim Vertrieb von immer mehr schweren Waffen in die Ukraine und obwohl zum Teil auch ältere Waffengattungen geliefert werden, scheinen sich die Untergrundbanden in der Ukraine damit eine goldene Nase zu verdienen. Denn die Schwarzmarktpreise haben es trotzdem in sich und man kann durch Waffenverkäufe, egal an wen schon mal rasch mehrere hunderttausend Euro verdienen.


Zum Beispiel zahlt man für einen Artilleriepanzer normalerweise gut 14 Millionen US-Dollar, auf dem ukrainischen Schwarzmarkt ist er aber schon für schlappe 40 000 US-Dollar zu haben. Für Haubitzen, die normalerweise einen Wert von drei Millionen US-Dollar haben, ist der Preis auf dem Markt für Hehler-Ware 63 000 US-Dollar. Selbst die deutschen Mainstreammedien haben erst vor Kurzem von der massiven Korruption in der Ukraine berichtet und dennoch will man das Land unbedingt in die Europäische Union aufnehmen.


Quellen:


(1) https://de.wikipedia.org/wiki/CAESAR

(2) https://www.thedefensepost.com/2022/02/23/france-nexter-caesar-artillery-contract/

(3) https://kriegsgebiet.com/2022/06/24/bringt-uns-mehr-wir-werden-sie-demontieren-russischer-waffenhersteller-macht-sich-ueber-macrons-panzerhaubitzen-lustig/

(4) http://www.military-today.com/artillery/caesar_8x8.htm#:~:text=Judging%20by%20the%20Czhech%20contract,system%20is%20around%20%247.5%20million.

(5) https://www.tagesschau.de/ausland/ukraine-korruption-101.html


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