EU-Abgeordneter warnt vor eIDAS: Missbrauch der persönlichen Daten ist sehr wahrscheinlich

Die eIDAS-Verordnung der Europäischen Kommission wird allen EU-Bürgern eine digitale Identität verpassen und das zwangsweise. Vor den Folgen warnte jetzt der EU-Abgeordnete Rob Roos von der niederländischen Partei JA21. Er glaubt, dass durch die e-ID dem Missbrauch von Daten Tür und Tor geöffnet wird.

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Letztes Jahr wurde die eIDAS-Verordnung zur Schaffung einer europäischen digitalen Identität für jeden EU-Bürger ausgearbeitet und von der EU-Kommission vorgelegt. Aus der Verordnung wird dann das Electronic IDentification, Authentication and Trust Services-System hervorgehen, eine einheitliche digitale Identität die jegliche Privatsphäre der Bürger unterminiert. Vor den Folgen dieser totalitären Pläne warnte jetzt der EU-Abgeordnete Rob Roos von der niederländischen Partei JA21. Demnach berge die geplante e-ID große Risiken. Roos sagte:


„Vieles deutet darauf hin, dass die e-ID letztlich missbraucht werden wird. Das Risiko besteht darin, dass Unternehmen und Regierungen Zugang zu mehr persönlichen Daten haben, als ihnen zusteht. Ohne diese Daten zu teilen, hat man plötzlich keinen Zugang mehr zu wesentlichen Teilen der Gesellschaft. So war es auch mit dem Covid-Pass. Es ist schrecklich. Ich möchte nie wieder, dass Menschen auf diese Weise ausgeschlossen werden."

Das neue eIDAS-System erschafft für alle EU-Bürger eine digitale Identität die international geprüft werden kann und mit den Systemen der verschiedenen Staaten verbunden ist. Die digitale Identität kann künftig für alle Lebensbereiche zur Anwendung kommen, bei staatlichen Behörden sowie im Bereich von Social-Media Konten. Auch Aufenthaltsgenehmigungen in anderen EU-Ländern können mithilfe der digitalen Identität beantragt werden. Roos ist besorgt, dass diese e-ID verpflichtend für alle EU-Bürger wird:


"Ich befürchte, dass die Verwendung der e-ID keineswegs freiwillig bleiben wird. Die Online-Anonymität wird verschwinden und die Bürger werden nicht mehr selbst bestimmen können, welche Informationen sie weitergeben wollen. In Änderungsantrag 9 können wir bereits die Grundlagen dieses Systems sehen: Alle Transaktionen des Nutzers werden standardmäßig gespeichert. Dann sind wir nur noch einen Schritt entfernt von einem persönlichen CO2-Budget. Diese Infrastruktur wird bald vorhanden sein. Das dürfen wir nicht zulassen."


Quellen:


(1) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:52021PC0281&from=DE

(2) "eIDAS": Europäische digitale Identität für alle Bürger ist auf dem Weg (artikeleins.info)

(3) JA21 - JA21 - Richtige Antwort

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