Drei Lösungen für die Probleme dieser Welt für ein Ende der Heuchelei, aus deutscher Sicht

Aktualisiert: 12. Apr.

Liebe deutsche Weltbürger im Jahre 2022,


wir werden von einer Spaltung in die nächste getrieben, alles ist in Unruhe, befeuert von einer Vielzahl an Medien und so manch anderer Interessengruppe, die nicht immer einfach zu identifizieren ist.

Aber was eint uns eigentlich? Sollten wir nicht besser einmal innehalten und uns vor Augen führen, was uns allen gemeinsam ist und was uns in eine harmonischere Zukunft führen könnte? - ein Gastbeitrag von Jimmy Gerum (Leuchtturm ARD)


Ich selbst bin vor allem ein geistesgetriebener, analytischer Mensch, der sich seit Jahren sehr intensiv mit Geschichte, Philosophie, Soziologie, Psychologie und Geopolitik im Eigenstudium beschäftigt. Aber es braucht kein solches Studium, um zu erkennen, was die Menschen wirklich bewegt. Ein friedliches, selbstbestimmtes nahes Umfeld, ein gemeinschaftliches, hilfsbereites und empathisches weiteres Umfeld und eine tolerante und weise Kultur, in die man dieses Umfeld einbetten kann. Diese Kultur sollte gleichberechtigt und fair mit den anderen Kulturen auf diesem Planeten umgehen, so wie wir in unserem friedlichen, nahen Umfeld ja ebenfalls gleichberechtigt und fair miteinander umgehen. Angst und Spaltung haben in dieser wertvollen Welt nichts verloren. Aber Angst und Spaltung sind es, die unser aller Wirklichkeit schon viel zu lange dominieren. Warum diese große Diskrepanz zwischen unserem inneren Wollen und dem äußeren Zustand? Um das zu verstehen, ist ein intensives Studium wie meines von gewissem Vorteil. Um es allgemein auszudrücken: Wir leiden alle unter Steuerungsmechanismen, die entweder immer schon Mittel der Unterdrückung waren oder sogar einmal gut gedacht waren, aber sich im Laufe der Zeit durch Machtmissbrauch oder Missverstehen zum Nachteil entwickelt haben. Wer Geschichte und Geopolitik studiert, könnte folgende positive Utopie bedauern: Die Welt der Menschen hatte 1945 und 1990 zweimal die Gelegenheit, ihr Steuerungssystem zu verbessern und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Die Ergebnisse sind sehr traurig, wenn man untersucht, welche unfairen Interessen in die damaligen Entscheidungen eingeflossen sind. Heute haben wir unter den weitreichenden Folgen dieser Entscheidungen sehr zu leiden. Wir Deutschen haben eine große kulturelle Erfahrung mit der Verarbeitung unserer Schuld an den beiden großen Kriegen und dem Holocaust. Ich klammere hier bewusst aus, wie groß die deutsche Schuld an den Weltkriegen tatsächlich war. Aber die Erfahrung der Verarbeitung ist unbestreitbar.

Ich stelle mir vor, dass die ganze Welt nun diese Erfahrung mit uns teilen sollte, dass die ganze Weltgemeinschaft ihre Schuld aufarbeiten sollte an der heutigen Welt, überall dort, wo wir sie auf falschen Fundamenten aufgebaut haben, sowohl 1945 als auch 1990. Vielleicht haben die Deutschen hier eine besondere Verantwortung, als große und erfahrene Vorbilder bei der Aufarbeitung von Schuld. Wir sollten diese Erfahrung der Weltgemeinschaft zur Verfügung stellen. Wir müssen ALLE reflektieren, was wir viele Jahrzehnte falsch gemacht haben.

- Wir haben ein Geldsystem geschaffen, das eine Oligarchie im Hintergrund gefördert hat, statt ein nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen. - Wir haben die Welt 1945 gespalten, statt sie wirklich zu befrieden. - Wir haben die Dritte Welt geschaffen, indem wir den Schwächeren gesunde Entwicklung und Fairness vorenthalten haben.

- Wir haben grundsätzlich nie auf soziale Gerechtigkeit und faires Wirtschaften geachtet und stattdessen dem Recht des Stärkeren jeden Freiraum gegeben. - Auch 1990, als die größte Spaltung überwunden schien, haben wir uns nicht entschieden, das faire Wirtschaften der globalen Gemeinschaften zu fördern, sondern wir haben die Ungerechtigkeiten mit militärischen und psychologischen Mitteln bewusst weiter verstärkt.

Ich sage immer WIR, denn wir können uns von der Schuld nicht freisprechen, wenn wir die ungerechten Strategien von moralisch verfehlten Eliten zulassen, ohne gegen sie aufzustehen.

Als Mittel der Korrektur haben wir die dritte Säule der Macht geschaffen, die Judikative. Und ebenso wichtig, wir haben die vierte Säule der Macht, die freie Presse geschaffen. Wir haben jedoch zugelassen, dass beide Säulen jämmerlich versagen, und wir haben ihr Versagen niemals ausreichend thematisiert. Wir alle haben eine Verantwortung an dieser Welt, die ohne diese Säulen immer mehr an Gerechtigkeit verliert. Die Heuchelei ist überall um uns herum, angeführt von Medien, die vorgeben, objektiv zu sein, aber immer nur bestimmte Interessen bedienen. Medien, die es nicht wagen, das große Ganze zu betrachten, und es versäumen, unveränderliche ethische Werte über die Heuchelei zu stellen. Die globalisierte und digitalisierte Welt scheint unendlich kompliziert und doch ist der richtige Weg der Menschheit zu Frieden und Gerechtigkeit sehr leicht zu verstehen. Nur die Umsetzung ist schwer, weil die Starken unter uns ihre Privilegien ungern verlieren möchten. Die Starken sind es gewohnt, die Menschen wie eine Herde Schafe vor sich herzutreiben. Die Konsequenzen daraus bekommen wir alle früher oder später zu spüren. Wenn wir keine Schafe mehr sein wollen, müssen wir handeln. Die Corona-Krise ist eine Chance. Eine Chance, uns das große Ganze bewusst zu machen. Wir dürfen uns nicht ablenken lassen von täglichen Provokationen und psychologischen Operationen. Wir haben alle versagt 1945 und 1990. Wir haben alle versagt 2001, als wir den letzten Warnschuss bekommen haben. Vor allem haben natürlich unsere politischen Eliten und unsere Medien versagt. Aber wir können unsere Passivität und Apathie nicht entschuldigen. Wir müssen endlich unseren Blick auf das Ganze lenken und uns nicht in den täglichen verbalen oder sonstigen Scharmützeln verlieren. Ich will hier nicht ins Detail gehen, dazu müsste ich ein Buch schreiben.

Aber was GAR NICHT geht, ist hemmungslose Aufrüstung, militärische Auslandseinsätze, Unterstützung von Regime-Change, Sanktionen, Übervorteilen von schwächeren Nationen oder Gruppen, Erpressung von Schuldnern, überbordende unkontrollierte Geheimdienste, klandestin finanzierte NGOs, menschliche Gier, lückenhafte manipulative Medien und vieles mehr. Unsere Werte gehören auf den Prüfstand, wir haben sie längst aus den Augen verloren. Statt unsere Werte zu leben, lassen wir es zu, dass sie uns seit langer Zeit nur vorgeheuchelt werden.



Nach sieben Jahren Eigenstudium von Geschichte und Geopolitik habe ich folgende drei Lösungsvorschläge, die bereits einzeln die Manifestation einer neuen Welt bedeuten. Alle drei Lösungen zusammen und gleichzeitig umgesetzt bedeuten jedoch die Vision einer Zukunft, die wir uns nicht mehr nehmen lassen werden.


Erste Lösung:


Wir brauchen nicht Tausende auf unseren Straßen. Wir brauchen Millionen, die sich schweigend und gewaltlos auf die Straße stellen, statt irgendeiner Arbeit nachzugehen, jeden Montag. Das ist nur ein Beispiel, nur eine Idee. Diese Idee wird aktuell bereits umgesetzt mit bundesweiten Spaziergängen am Montag, am Mittwoch, am Wochenende, wann immer uns danach ist.


Zweite Lösung:


Wir werden die manipulierte öffentliche Meinung befreien und zurückerobern, die heute unsere Familien in zwei Lager gespalten hat. Dazu werden wir die Fehlleistungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufdecken und die Rundfunkanstalten zur Rechtfertigung zwingen.

In dieser materiellen Welt gehen wir diesen Weg, indem wir unsere Zahlungen an den Rundfunk so lange einstellen, bis die wichtigen drei Säulen des Medienstaatsvertrages wieder eingehalten werden. Diese sind Pluralismus, Ausgewogenheit und Staatsferne. Die genaue Anleitung dieses organisierten, rechtmäßigen und friedlichen Widerstands finden Sie auf unserer Website: www.LeuchtturmARD.de


Dritte Lösung:

Wir deutschen Bürger sollten als politisches Gebilde unserer historischen Verantwortung für Frieden und Verständigung gerecht werden. Wir haben 1945 „nie wieder Krieg“ versprochen. Das ist unsere historische Verantwortung, die wir seit 1999 wiederholt gebrochen haben. Wir könnten unsere Fehler bereuen und der zukünftigen neuen Welt als ein Vorbild dienen. Wir sind gebildet genug, um die internationale Vermittlerrolle für sozialen und gerechten Frieden einzunehmen, die einmal für uns vorgesehen war, im Nachgang dieser schrecklichen Weltkriege. Wir könnten uns auf diese Rolle rückbesinnen. Unsere intellektuelle, politische und mediale Elite wird diesem Anspruch bisher nicht gerecht. Es liegt an uns allen, diesen nationalen Anspruch einzufordern.


Es geht nur GEMEINSAM.


Jimmy C. Gerum


https://www.LeuchtturmARD.de

https://t.me/LeuchtturmARD

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