#DiviGate - das Imperium schlägt zurück!

Aktualisiert: 24. Dez. 2021



Ein paar kritische Töne zum Thema Intensivbettenüberlastung wurden hervorgebracht und schon bringen die Protagonisten der Maßnahmenbefürworter und Impflobbyisten ihre Marionetten in Stellung: Lauterbach und Montgomery versuchen zu retten, was noch zu retten ist und die Panikmache zu rechtfertigen.


Der Gesundheitsökonom Matthias Schrappe gab in den vergangenen Tagen der Tageszeitung Welt ein Interview, indem er darauf hinwies, dass während der Corona-Krise systematisch Intensivbetten abgebaut und Zahlen manipuliert wurden. Eine sogenannte "Triage" stand nie bevor, die Drohung davor war gänzlich unbegründet. Ein Skandal, möchte man meinen. Nicht so in Deutschland.


Das Bundegesundheitsministerium wies die Anschuldigungen Schrappes nun zurück. Seine Anschuldigen seien nicht durch Fakten unterlegt, sondern würden auf Annahmen beruhen. Dem Ministerium lägen hinsichtlich der Intensivbetten-Zahlen in Deutschland angeblich keine Anhaltspunkte für eine nachträgliche Manipulation vor.


SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach äußerte sich empört zu den Vorwürfen, nannte sie sogar "gravierend":


„Ich halte sie für absolut abwegig, zynisch und nicht zutreffend.“

Lauterbach schätze Schrappe und seine Mitautoren, kann das Thema aber nicht einfach so stehenlassen. Die Kritik, die Überlastung der Intensivstationen habe als einziger Maßstab für die Pandemiebekämpfung gedient wies er scharf zurück:


„Aber diese Aussagen überraschen mich sehr. Ich glaube, dass sich die Gruppe in etwas verrannt hat. Es war nie ausschließlich die Belastung des Gesundheitssystems der Maßstab, sondern auch die Frage, wie viele Menschen sterben und ob wir die Lage unter Kontrolle haben.“

Schon im April gab es Kritik an der sogenannten Bundesnotbremse aus dem Lager der AfD. Die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel nannte den Gesetzentwurf der Bundesregierung eine „Notstandsgesetzgebung durch die Hintertür", außerdem unverhältnismäßig und verfassungsfeindlich. Die Verantwortlichen hätten genügend Zeit für eine Verbesserung der Infrastruktur in den Krankenhäusern gehabt. Diese sei aber nicht genutzt worden. Doch Lauterbach geht darüber hinweg und kritisiert weiter:


„Wenn sie das exponentielle Wachstum nur für kurze Zeit zugelassen hätten, hätten wir innerhalb von Wochen die Belastungsgrenze überschritten. Wir waren in vielen großen Städten in einer prekären Notlage.“

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery gibt sogar indirekt zu, dass es förderlich gewesen ist, die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen um im Sinne der Pharmariesen die Impfbereitschaft in der Bevölkerung zu erhöhen:


„Die Warnungen haben dazu geführt, dass Politik und Bevölkerung sich vorsichtig verhalten haben. Die Prognosen sollten ja gerade nicht in Erfüllung gehen.“

Die Warnungen seien, so Montgomery "total berechtigt" gewesen. In seinen Augen hatte Deutschland eine Überlastung der Intensivstationen. Alarmismus sei das nicht gewesen. Auch seien die Auslastungen nicht überall gleich gewesen, Covid-19 Patienten seien in besonders geeigneten Kliniken konzentriert worden. Und es wäre ja schließlich nicht einzig und allein auf die verfügbaren Betten angekommen, sondern auch auf das verantwortliche Personal.


Das aber ausgerechnet dieses Personal nicht genügend gefördert und unterstützt wurde in den letzten Jahren, sondern im Gegenteil, viele Krankenhäuser geschlossen oder privatisiert wurden, wirft kein besonders gutes Licht auf die gesundheitspolitische Arbeit der Koalition. #DiviGate dürfte also spannend bleiben, denn die Impflobbyisten lassen sich nicht so einfach kleinkriegen.


Quellen:


(1) Intensivstationen: „Es geschehen seltsame, unverständliche Dinge“ - WELT

(2) Wurde bei den Zahlen der Intensivstationen geschummelt? Eine politische Bombe bahnt sich an (antibild.net)

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