Die große Erzählung (The Great Narrative)

Aktualisiert: 24. Dez. 2021

Der große Umbruch (The Great Reset) ist vollzogen, jetzt folgt die große Erzählung. Das Weltwirtschaftsforum hat ein Propagandanarrativ für seine transhumanistischen Pläne bekanntgegeben.


Um eine gewaltige Umwälzung zu akzeptieren, die noch dazu zu Lasten einer großen Mehrheit geht, bedarf es einer gezielten, globalen Propagandaerzählung. Auch beim sogenannten "Great Reset" des Weltwirtschaftsforums (WEF) verhält sich das so, allerdings fehlte diesem bisher ein positiv beladenes Narrativ um von der Bevölkerung akzeptiert zu werden. Auch einzelne Investoren und andere Größen in der Wirtschaft hatten bislang allerhand Zweifel an diesem Umbruch des WEF. Damit soll nun Schluss sein, denn zwischen dem 11. November und dem 13. November diesen Jahres fand in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine vom WEF organisierte Veranstaltung statt, mit dem Titel - "The Great Narrative".


"Sie werden nichts mehr besitzen und dennoch glücklich sein" lautet eine mittlerweile bekannte Parole des neuen Stakeholder-Kapitalismus, der im Zuge des "Great Reset" alle menschlichen Gesellschaften zu Gunsten eben dieses Stakeholder-Kapitalismus umstrukturieren will. Seit dem Beginn des Jahres 2020 wird unter dem Vorwand der Nachhaltigkeit und der sozialen Gerechtigkeit ein neues Gesellschaftsmodell geschaffen, das privates Eigentum beendet und die Menschen alle gleich machen soll.


Digitalisierung, Massenüberwachung und totale Kontrolle, verbunden mit genetischer und technischer Modifikation der Menschen zu einem Mensch 2.0 sind nur einige Details aus den Planungen der Mächtigen. All dies geschieht natürlich nur unter dem Deckmantel des bedrohlichen Klimawandels, der ökologischen Zerstörung und Umweltverschmutzung auf unserem Planeten. Der Turbo-Kapitalismus der letzten Jahrzehnte hat all diese Katastrophen herbeigeführt. Nun soll ein nachhaltigeres System mit Hilfe von Biokonzernen, Anteilseignern und neuen Finanzinstrumenten geschaffen werden. Anders ausgedrückt: Die Rettung des Wirtschafts- und Finanzsystems durch das Wirtschafts- und Finanzsystem.


Dabei sollen billige und willenlose Arbeitssklaven erschaffen werden die vollkommen gläsern sind und langsam in die Verschmelzung zwischen Mensch und Maschine eintreten. Der Mensch an sich, soll vollkommen von der Natur entfremdet werden, digitalisiert und besitzlos vor sich hin vegetieren und das auch noch toll finden. Klaus Schwaab, Bill Gates und Jeff Bezos sind nur drei von unzähligen Initiatoren dieses Umbruchs. Dass diese Superreichen, die mit dem alten System ihr horrendes Vermögen angehäuft haben auf irgendwelchen Besitz verzichten werden, im Sinne der Gemeinschaft, kann man getrost bezweifeln.


Corona sei das "Window of opportunity", so der Leiter des WEF Klaus Schwaab in Bezug auf die Durchführung seines transhumanistischen und autoritären Modells der "neuen Welt". Corona als globale Massenhysterie hilft den Machern bei der Umsetzung ihrer Pläne aber ob der normale Bürger diese Zukunft überhaupt haben möchte, wird gar nicht erst gefragt. Die Maßnahmen werden uns von einer Kaste selbsternannter Eliten einfach übergestülpt. Denn durch diesen Umbau sollen Regierungen auf Staatsebene künftig überflüssig gemacht werden und die wenigen Herrschenden sollen eine nie dagewesene Machtfülle über die Gesellschaft bekommen. Diese Machtfülle soll durch digitale Totalüberwachung abgesichert werden.


Als erste Schritte hat man den Ausbau der Überwachungsinfrastruktur bereits massiv vorangetrieben. Alle Welt bangt gemeinsam vor einem Virus, das zweifellos existiert aber keinesfalls so gefährlich ist wie es uns erzählt wird und währenddessen finden im Hintergrund die Umsetzungen der globalen Massenüberwachungsstrukturen statt. Der digitale Impfpass ist der Weg eines jeden Menschen hin zum gläsernen Bürger.


Lockdowns und das brachiale Hinwegfegen der Wirtschaft brachten dem System die endgültige Zerstörung und Abwicklung der alten Strukturen. Wie es gewünscht war. Die Straße ist also geebnet für den Stakeholder-Kapitalismus des Weltwirtschaftsforums. Den Menschen allerdings werden diese Verwerfungen ihrer Wirtschaft noch viele unschöne Folgen bereiten.


Die schöne Erzählung


Die Geschichte der weltweiten Viruspandemie ist negativ besetzt - sie ist stark mit den Urängsten der Menschen verbunden. Die "Volksgesundheit" ist bedroht, der Erreger ist nur mit härtesten Maßnahmen wie zum Beispiel Lockdowns in den Griff zu bekommen, die Wirtschaft muss hinter Menschenleben anstehen - zur Zeit werden die Massenmedien von einer ständigen Erzählung der Angst beherrscht. Das kann man aber nicht ewig fortsetzen, irgendwann nehmen die Menschen die Pandemieerzählung vielleicht nicht mehr ernst. Schon jetzt ist zu bemerken, dass die Menschen müde sind aufgrund der täglichen Schreckensmeldungen, das Narrativ der Virusangst hat sich abgenutzt.


Um einen großen Umbruch der Gesellschaft einzuleiten, ist ein negatives Narrativ nicht förderlich. Ein Narrativ ist im Allgemeinen eine Ideologie, die benutzt wird Massen konform zu machen, Mitläufertum zu belohnen und jeglichen Widerstand von vorneherein im Keim zu ersticken. Durch die Propaganda muss den Menschen ein paradiesischer Zustand versprochen werden, das Handeln der Eliten lässt sich dadurch rechtfertigen. Schon Hitler und Goebbels wussten sich diese Techniken zunutze zu machen, indem sie die Gleichheit aller Deutschen in der sogenannten Volksgemeinschaft propagierten. Und auch Stalins kommunistisches Unterdrückungsmodell lief dadurch wie geschmiert. Unsere heutigen Eliten wissen das auch, darum wurde das "Great Narrative" ins Leben gerufen.


Als Stütze für die weltweite Umgestaltung fand also vom 11. bis zum 13. November eine Konferenz des WEF in Dubai statt. Kooperationspartner waren die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Klaus Schwaab verkündete auf diesem Treffen der Mächtigen, dass die Menschheit von nun an in eine nachhaltigere, resilientere und inklusivere Zukunft geführt werde. Die Erzählung dieser Zukunft wurde auf diesem Treffen geschaffen. Die Zukunft und die langfristige Gesundheit der Menschen müsse nun in den Fokus gerückt werden.


Wenige Superreiche erfinden also eine neue Erzählung zur Entwicklung unserer Welt, die Menschen selbst haben dabei aber keinerlei Mitspracherecht. Das sogenannte "Top-down"- Prinzip wird hier angewendet, eine despotische Vorgehensweise. Die Schönfärberei der Worte lässt "The Great Narrative" auf den ersten Blick sogar gut und ehrenwert aussehen, doch ist es das mitnichten. Jedenfalls nicht für die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten.


Wer zeichnet sich verantwortlich für die Erzählung?


Wissenschaftler und Philosophen, sogenannte "Futuristen" und "Technokraten" beteiligen sich an diesem Narrativ. Es geht um Gehorsam, der gepredigt wird und um die Durchsetzung bestimmter Dogmen die mit der Realität der Menschen nichts zu tun haben, die die Politik aber umgesetzt haben will.


Bezeichnend, gerade vor dem Hintergrund der Viruspandemie ist, dass auch namhafte Genetiker an der Konferenz beteiligt waren. Die Gentechnik gilt schon seit geraumer Zeit als Allheilmittel gegen Krankheiten aber auch genetische Updates für den Menschen sind mit Blick auf den "Great Reset" in den Mittelpunkt des WEF geraten. Auf der einen Seite um den Menschen zu "verbessern", auf der anderen um eine biotechnische Überwachungsstruktur zu errichten.


Doch wer sind all diese Menschen, die im Namen der "Eliten" an diesem rigorosen Umbruch mit basteln? Namen zu erfahren ist äußerst schwierig, man weiß nicht wirklich viel über die Architekten der großen Erzählung und ihrer Programme. Lediglich Klaus Schwaab, als Gründer des WEF und bekennender Transhumanist tritt regelmäßig im Scheinwerferlicht auf. Doch wer sind die anderen? Einer ist Mohammad Abdullah Al Gergawi, Minister für Kabinettsangelegenheiten der Vereinigten Arabischen Emirate und Generalsekretär der Mohammed bin Rashid Global Initiatives, einer Gruppe von selbsternannten Philanthropen. Er ist auch Mitglied des WEF Global Future Council. Er ist eine Schlüsselfigur in den VAE und ein Mitinitiator des Panels Digitale Kommunikation der UN.


Die Digitalisierung muss forciert werden und sie wird laut Al Gergawi bald jeden Aspekt des menschlichen Lebens beeinflussen. Al Gergawi ist so eine Art Verbindungsmann zwischen dem vom WEF koordinierten Westen und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Er ist Vorstand mehrerer Projekte der UN und des WEF, die alle Digitale Kooperation zum Thema haben. Die VAE sind so eine Art Drehscheibe im Nahen Osten. Sie dienen als Rüstungsschmiede aber auch die diversen Geheimdienste geben sich hier die Klinke in die Hand. Außerdem hat die Monarchie als nahezu einziger Staat in der Region gute diplomatische Beziehungen zu Israel, was es zu einer Ausnahme macht.


In Sachen digitale Massenüberwachung sind die VAE dem Westen schon lange weit voraus, seit nunmehr zwei Jahrzehnten bauen sie ihre digitale Überwachungsarchitektur kontinuierlich aus. Der Westen ist also angehalten, sich dieses Emirat zum Verbündeten zu machen um von der Entwicklung am arabischen Golf zu profitieren. Auch in Bezug auf die aufstrebenden Mächte im Osten, Russland und China ist diese Entwicklung für das WEF und den Westen von großer Bedeutung. Gerade China entwickelt sich immer mehr zur führenden Wirtschaftsmacht.


Genaue Details des Treffens in Dubai sind bisher nicht bekannt. Die meisten Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen. 2022 soll ein Buch veröffentlicht werden, das tiefere Erkenntnisse über die Teilnehmer zeigen soll.


Eine globale Ideologie


Eine weltweite Erzählung der Umstrukturierung aller Gesellschaften muss von den selbsternannten Eliten den Bürgern als alternativlos und mit einer positiven Vision verkauft werden. Denn sonst würde dieses Narrativ von zu vielen Menschen abgelehnt werden. Schon seit dem Jahr 2017 diskutieren die Macher im WEF über eine neue globale Ideologie und deren Umsetzung. Diese umfassenden Veränderungen werden den Gesellschaften quasi aufgezwungen, was die neuen Herrscher somit nicht besser macht als diktatorische, autoritäre Machteliten der Vergangenheit.


Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und Inklusion sind die Schlagwörter, die als Köder benutzt werden. Natürlich alles digital vernetzt, bis hin zum Menschen an sich. Die sogenannte vierte industrielle Revolution soll vor allem im Kampf gegen den globalen Klimawandel helfen. Grüne Technologien, digitale Vernetzung und künstliche Intelligenz (KI) sind die verschiedenen Bausteine, die die Macher für eine bessere Welt propagieren. Dass dabei gerade die grünen Technologien in Sachen Müll, Elektroschrott und hohem Energieverbrauch eher schlecht abschneiden, wissen auch die Verantwortlichen im Weltwirtschaftsforum. Es geht ihnen dabei auch nicht um Umweltschutz, sondern um einen neuen Markt, der hohe Gewinne verspricht. Durch die Digitalisierung fallen sehr viele Arbeitskräfte in allen Bereichen weg, was den Herrschenden historisch hohe Ersparnisse bei den Personalkosten in Aussicht stellt. Sinn und Zweck der großen Erzählung ist es, diese Nebenschauplätze zu verschleiern und den Bürgern zu verklickern, dass alles im Namen der Philanthropie geschieht.


Nicht etwa Klaus Schwaab hat den Begriff "Great Narrative" erfunden, sondern der französischen Philosoph Jean-Francois Lyotard. Er beschrieb mit seinem „grand récit" eine Erzählung, die vor allem dazu dient Macht, Autorität und soziale Gebräuche zu legitimieren. Die sich drastisch veränderte Weltwirtschaft wird soziale Gebräuche automatisch in andere Bahnen lenken, Macht und Autorität müssen durch die große Erzählung gerechtfertigt werden.


Zu dieser Macht gehört laut dem deutschen Ministerium für Bildung und Forschung auch das chinesische Social-Credit-System. Demnach sollen alle Normen und Wertvorstellungen der Menschen aneinander angeglichen werden, im Sinne der Herrschenden. Wahlen werden überflüssig, die Digitalisierung zum Werkzeug der Wünsche und sozialen Strukturen einer Gesellschaft. Lyotard schreibt, dass Narrative von Autoritäten benutzt werden, um alle alternativen Deutungen in ihre Sprache zu übersetzen und alle Einwände gegen das, was sie selbst sagen, zu unterdrücken. Die Erzählungen stehen dabei im direkten Widerspruch zur Wissenschaft. Alle Absichten und Deutungen und seien sie noch so wissenschaftlich fundiert, werden ausradiert und kriminalisiert. Schon die Nationalsozialisten bedienten sich dieser Art einer Erzählung und begründeten somit ihr Narrativ des Faschismus.





Beim Thema Corona ist schon deutlich sichtbar geworden, wie sich Zensur und Kriminalisierung Andersdenkender in unserer Gesellschaft verselbstständigt haben. Die Opposition, die alternative Lösungsvorschläge für eine Krise anbietet, wird unterdrückt, ausgegrenzt und terrorisiert. Schon Goebbels wusste, dass man eine Erzählung mit Hilfe gezielter, flächendeckender Propaganda stetig auf allen Kanälen wiederholen muss um seine eigene Vorstellung zu legitimieren. Auch das "Great Narrative" wird sich der Spielwiese der Propaganda über Radio, TV, Zeitungen und Social Media bedienen. Schon heute werden wir täglich mit Propaganda überschüttet, sich dem zu entziehen wird immer schwieriger.


Die Akzeptanz der Bevölkerung für die anstehenden globalen Transformationen wird durch ein gezieltes, allumfassendes Propagandanarrativ verbreitet werden. Ziel ist es, jedes menschliche Gehirn auf unserem Planeten zu erreichen und es zu indoktrinieren. Zugleich werden die Mächtigen weiter an ihrer umfassenden Überwachungstechnologie arbeiten und diese weiter ausbauen um eventuelle Oppositionen in der Bevölkerung gezielt zu bekämpfen und zu eliminieren.


Der Mensch soll abgelenkt werden vom weltweiten Umbau und zu einem freiwilligen Sklaven werden, dem sein Sklavendasein gar nicht bewusst ist. Die digitale, biotechnische Diktatur wird den Menschen den globalen Massenüberwachungsapparaturen unterwerfen und die Menschen werden das gutheißen, weil sie es nicht bemerken. Das ist die große Erzählung unserer Zeit und sie wird mit Riesenschritten zur Realität.


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