Chinesischer "Zero-Covid"-Knast Shanghai: Der Lockdown-Horror geht weiter

Menschen werden mit Drohnen und hundeähnlichen Robotern an die einzuhaltenden Regeln erinnert, wer sich infiziert kommt ins Quarantänelager. Der Lockdown-Horror in Chinas Millionenstadt Shanghai spitzt sich immer weiter zu.

Chinas Millionenmetropole Shanghai gleicht aktuell einem Horrorfilm. Drohnen und Roboterhunde erinnern die Menschen an die einzuhaltenden Verhaltensregeln, als infiziert geltende Chinesen werden in Quarantänelagern weggesperrt und sogar die Haustiere von Covid-19-Positiven werden eiskalt umgebracht. Die chinesische kommunistische Partei erzeugt in ihrer reichsten Wirtschaftsmetropole gerade unendliches Leid, der Hunger breitet sich immer mehr in der Bevölkerung aus, die Menschen sind verzweifelt.


Die US-amerikanische Botschaft in China veröffentlichte letzte Woche eine Reisewarnung für US-Bürger, demzufolge sie Reisen in das Reich der Mitte überdenken oder besser meiden sollten. Der Horror-Lockdown wird "willkürlich" durchgesetzt, lokale Gesetze und Covid-19 bezogene Einschränkungen unbarmherzig vollzogen. Besonders in der Provinz Jilin würde die Gefahr bestehen, dass "Eltern und Kinder getrennt würden" so die US-Botschaft. Bis zum 1. Mai 2022 sollen die Beschränkungen noch bestehen bleiben, mindestens. In Wohngebieten, die 14 Tage lang keine neuen Infektionen vermelden, könne man unter Umständen über Lockerungen nachdenken, heißt es von der Stadtverwaltung in Shanghai.


Da aber viele Millionen Menschen zuhause eingesperrt sind und nicht auf die Straße dürfen, kommt für Shanghai ein weit größeres Problem auf, der Hunger. Es gibt zwar Einkaufsgemeinschaften, die bei Großmärkten bestellen aber die Verteilung der riesigen Lebensmittelmengen stellt für die Behörden ein riesiges Problem dar. Lieferdienste sind überlastet, viele Menschen haben daheim aber keine Vorräte mehr, die reichste Stadt Chinas steht am Rande einer Hungersnot. Dazu kommen die repressiven ständigen Massentestungen der Bürger, wer positiv ist, kommt ins staatliche Quarantänelager. Menschen werden sogar von zuhause abgeholt wenn sie nicht spuren, dann wird oftmals auch Gewalt angewendet.



Menschen müssen in Schutzanzügen über die Straßen robben, andere werden mit langen Abstandsreglern fixiert. Die Krankenhäuser der Stadt haben derweil Personalprobleme, weil die ganzen Ärzte und Pflegekräfte für die Massentestungen eingesetzt werden. Dadurch sterben Menschen oftmals in ihren eigenen vier Wänden, beispielsweise an Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Laut deutschen Medien gebe es in Shanghai knapp eine Viertel Million Covid-Fälle, jeden Tag kämen 20 000 dazu. Da es sich aber um die milde Omikron-Variante handelt, kann der ganze politische Terror in Shanghai definitiv nichts mit der Gesundheit der Menschen zu tun haben. Denn die dürfen zur Behandlung medizinischer Notfälle noch nicht einmal eine Klinik oder einen Arzt aufsuchen. Die gemeldeten Suizide gehen derweil durch die Decke, der deutsche Mainstream weiß davon nichts. Und auch Haustiere werden ermordet, offiziell unter dem Vorwand der Virusbekämpfung.


Unterdessen rennen Roboterhunde durch menschenleere Straßen und fordern die Menschen auf, Masken zu tagen, Fieber zu messen, zu lüften, zu desinfizieren und sich die Hände zu waschen.






Doch scheinbar lassen sich auch die Chinesen nicht alles einfach so gefallen und so kam es in den letzten Tagen zu immer mehr Protestkundgebungen gegen die repressive "Zero-Covid"-Politik aus Peking. Mehrere Gebäude wurden derweil als Quarantänelager eingerichtet, dazu wurden die, meist privat genutzten Objekte einfach beschlagnahmt. Erschütternde Szenen zeigt ein Video worauf zu sehen ist, wie ein alter Mann von einigen weiß gekleideten Männchen in ein Lager gezerrt wird, anwesende Frauen schreien währenddessen: "Was machst du mit dem alten Mann?"



Andere wiederum schreien aus den Fenstern ihrer Wohnungen verzweifelt um Hilfe, während weiterhin Drohnen durch die Viertel fliegen und die Bewohner darauf aufmerksam machen, sich an die Covid-Beschränkungen zu halten, das Verlangen ihrer Seele nach Freiheit zu kontrollieren, nicht das Fenster zu öffnen und nicht zu singen. Eine wahre Dystopie und eine humanitäre Katastrophe. Und die Welt schaut weg!





Quellen:


(1) https://www.artikeleins.info/post/chinas-lockdown-horror-dystopie-bald-ein-exportschlager-f%C3%BCr-den-westen

(2) https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-shanghai-lockdown-101.html

(3) https://www.ntdtv.com/b5/2022/04/14/a103400600.html



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