BioNTech in Erklärungsnot - Taucht Covid-19 Impfung im Geschäftsbericht aus dem Jahr 2019 auf?

Aktualisiert: 4. Feb.

Warum taucht die Impfung gegen Covid-19 im Geschäftsbericht der Firma BioNTech von 2019 auf? Diese und weitere Fragen stellte eine aufmerksame Bürgerin in einem offenen Brief an den Konzern. Eine Antwort bekam sie bislang nicht.


Mehrfach wandte sich die Bürgerin an den Konzern BioNTech und erhielt bis heute keine Antworten auf ihre Fragen. Die Frau studierte die Geschäftsberichte der Firma und verglich sie mit der Zeit-Skala der sogenannten Pandemie. Bei ihren Recherchen stieß sie auf einige Ungereimtheiten und stellte ihre brisanten Fragen direkt an BioNtech. Aufgrund ihrer Rechercheergebnisse kann man wohl davon ausgehen, dass der Konzern wie so viele andere Profiteure der Pandemie schon wieder vor allen anderen über die kommenden Entwicklungen Bescheid wusste. Die Absenderin des offenen Briefs begann wie folgt:


BioNTech Manufacturing GmbH An der Goldgrube 12 55131 Mainz Deutschland service@biontech.de Augsburg, 09.01.2021
Sehr geehrte Damen und Herren,
heute wende ich mich mit ein paar Fragen an Sie. Man findet den Geschäftsbericht Ihres Unternehmens vom Jahr 2019 online unter folgendem Link: https://investors.biontech.de/static-files/5e4133c2-6e8f-4ca4-8a65-ffa97007d9eb
Hier kann man auf Seite 6 sehen, an welchen Projekten, Medikamenten, Immuntherapeutika und Impfstoffen das Unternehmen aktuell arbeitet und wie weit fortgeschritten der Prozess bereits ist. Hier wird als Immuntherapeutikum basierend auf der mRNA Technologie ein Medikament gegen COVID 19 aufgeführt. Man kann sehen, dass die präklinische Studienphase bereits abgeschlossen ist und die Phase 1 der Testung läuft. Weiter kann man lesen, dass das Medikament/Therapeutikum/der Impfstoff mit BNT 162 bezeichnet wird. Der ergänzende Hinweis lautet (Sternchen), dass dies seit 2020 der Fall ist.

Unter folgenden Link kann man etwas mehr zu diesem Medikament/Therapeutikum mit der Bezeichnung BNT 162 finden https://zoonosen.net/covid-19-impfstoffentwicklung
Hier findet man mit Stand des 15.07.2020 auch, in welcher Erprobungsphase sich das jeweilige Medikament gerade befindet. Für den genannten Stoff wird hier Phase 1 bis 2 in Deutschland angegeben.

Und nun zu den Fragen der Dame:


Wenn man sich auf die Suche begibt, wann der neuartige Erreger zum allerersten Mal aufgetaucht ist, stößt man auf diese Seite https://www.dguv.de/de/praevention/corona/allgemeine-infos/index.jsp Hier ist nachzulesen, dass das Virus zum ersten Mal im Dezember 2019 in China auftrat. Das lässt mich etwas staunen.
Frage 1
Wie war es Ihrem Unternehmen möglich, ein Therapeutikum zu entwickeln, welches Ende 2019 bereits die präklinische Testphase abgeschlossen hatte, wo doch das Virus erst im Dezember 2019 überhaupt auftrat?
Ich habe extra nochmals geguckt, ob ich hier unter Umständen einem Denkfehler erlegen bin, weil sie gegen Corona-Viren im Allgemeinen Therapeutika entwickelt haben, aber dem ist nicht so, denn in ihrem Geschäftsbericht ist zu lesen, dass es sich um ein Therapeutikum gegen COVID-19 handelt.

Diese Frage ist brisant, denn wenn man der Quelle folgt, ist der Ursprung des Virus tatsächlich Dezember 2019. Wie dann zum selben Zeitpunkt schon präklinische Testphasen für ein Therapeutikum abgeschlossen sein konnten ist verwunderlich. Da wusste wohl jemand mehr. Die Frau fährt fort:


Frage 2
In Ihrem Geschäftsbericht ist zu lesen, dass es sich um einen Immuntherapie basierend auf der mRNA Technologie handelt. Können Sie mir bitte erklären, was der Unterschied zwischen einer Immuntherapie und einer Impfung ist? Ich bin hier etwas verunsichert, da ich bisher der Meinung war, dass die beiden Dinge nicht gleichbedeutend sind.
Weiterhin sind Immuntherapien eher dafür bekannt, dass sie das Immunsystem vor schwere Herausforderungen stellen, wie das beispielsweise bei einer Immuntherapie mittels einer Chemo der Fall ist, wie man hier lesen kann:
https://m.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/therapie/immuntherapie-schwere-nebenwirkungen-der-immuntherapie_id_4573252.html

Interessanter Aspekt, auf den die Dame hier aufmerksam macht. Der Bericht des Konzerns gibt zu, dass es sich bei den Präparaten um Immuntherapien handelt und die Frau würde gerne aus fachkundigem Munde hören, was der Unterschied zwischen einer Immuntherapie und einer Impfung ist. Auch zu den verkürzten Studien und Testphasen der Substanzen von BioNTech hat die Frau ein paar Fragen:


Frage 3
Wie lange dauerten die einzelnen Studien- und Testphasen?
Folgt man den Beschreibungen, die die durchschnittliche Mindestdauer der Phasen angeben, so ist hier jeweils von einer Jahresdauer einer Phase zu lesen. https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/so-funktioniert-pharmaforschung/klinische-studien-uebersicht.html
Das würde allerdings bedeuten, dass das Immuntherapeutikum zur Behandlung von COVID 19 bereits spätestens gegen Ende 2018 fertig gewesen sein müsste, da ja – gemäß den Angaben in Ihrem Geschäftsbericht Ende 2019 die präklinische Testphase bereits vollständig abgeschlossen war und sogar die Hälfte der Testphase 1 schon vollzogen war. Das würde uns sogar in das Jahr 2017 bringen.
Hier muss ich irgendwie falsch liegen, denn wie konnten Sie im Jahr 2017/2018 bereits etwas entwickeln gegen eine Krankheit, die im Dezember 2019 das erste Mal auftrat? Wo liegt hier mein Denkfehler?
Die Testphasen
Weitere Frage in Bezug auf die Testphasen: Wie lange dauerten die einzelnen Testphasen und wann war die Erprobungsphase 3 abgeschlossen? Ich komme mit den angegebenen Dauern der einzelnen Testphasen nicht klar. Denn wie in dem oben angegebenen Link zu lesen ist, dauert – ich wiederhole mich und bitte das zu entschuldigen – jede Phase ca. 1 Jahr.
Der Impfstoff (ist es überhaupt einer, oder ist es eine Immuntherapie? – siehe Frage oben) wird seit Dezember 2020 weltweit eingesetzt. Gehen wir nun, gemäß ihrem Geschäftsbericht davon aus, dass Ende 2019 die präklinische Phase komplett (1 Jahr) und die Phase 1 der Testung zur Hälfte (1/2 Jahr) abgeschlossen waren, so würde das bedeuten, dass die Phase 1 der Testung ca. Mitte 2020 abgeschlossen wurde und dann (Mitte 2020) die Phase 2 der Testung beginnen konnte. Diese würde dann bis ca. Mitte 2021 dauern, dann könnte die Phase 3 der Testung beginnen (Erprobung des Stoffes an vielen kranken Menschen).
Ich meine mich erinnern zu können, dass die Zeitdauer der verschiedenen Testphasen aufgrund der Dringlichkeit verkürzt wurden. Stimmt das? Und auf welche Zeitdauer wurden diese verkürzt? Rein rechnerisch muss es sich um eine massive Verkürzung der üblichen Zeitdauer handeln.
Tatsächlich bin ich nur eine normale Bürgerin, die sich schlicht interessiert und verstehen möchte.
Es wäre also sehr nett von Ihnen, wenn Sie mir die Fragen beantworten könnten und mir zeigen könnten, warum so viele widersprüchliche Informationen kursieren und Sie mir meine Denkfehler erläutern könnten. Ich muss mich hier definitiv täuschen, kann nur alleine meine Fehler nicht entdecken und bin Ihnen deshalb sehr dankbar, wenn ich von Ihnen die erklärenden und plausiblen Sachverhalte geliefert bekommen könnte.
Vielen Dank für Ihre Zeit Ich freue mich auf Ihre Antworten. Mit freundlichen Grüßen Nadine Rebel

Alles in allem kann man festhalten, dass die Dame über ein gewisses Fachwissen verfügt und sich Sorgen macht wegen der Immuntherapeutika die gerade Milliarden Menschen verabreicht werden. Sie weist auf die Testphasen der Präparate hin und kommt zu dem Schluss, dass die Medikamente gegen Covid-19 schon weit vor Ausbruch der sogenannten Pandemie fertig gewesen sein müssen.


Ich konnte im Gedankengang der Dame noch keinen Fehler finden. Wenn das wirklich so sein sollte wie sie das hier dargestellt hat, dann haben wir ein Problem.



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