BILD wird jetzt größenwahnsinnig



Die BILD wird jetzt zum Politikberater. Sie sagt der deutschen Bundesregierung und der EU jetzt an, welche Sanktionen gegen die bösen Russen fällig sind. Ein Hauch von Größenwahn weht durch das Boulevardblatt.


Röpckes widerliche Doppelmoral


Erneut bringt Julian Röpcke, Chefpropagandist der BILD, die angebliche Vergiftung des Kreml-Kritikers Alexei Nawalny ins Spiel. Das Problem: diese wurde nie vollständig nachgewiesen. Russland erhält von der Bundesregierung nach wie vor keine stichhaltigen Beweise. Daher gilt erst einmal: "in dubio pro reo." Röpcke ignoriert diesen Umstand aber nach wie vor und hält am Vergiftungsnarrativ fest.


Auch die immerwährende Argumentation, schrecklicher Polizeigewalt gegen friedliebende Demonstranten hat keine Substanz. Das Thema wird künstlich aufgebauscht. Um Polizeigewalt im Westen schert sich Röpcke natürlich nicht. Nawalny muss ins Gefängnis. So ist das eben in einem Rechtsstaat, wenn man gegen Bewährungsauflagen verstößt. Das würde einem in Deutschland auch passieren. Apropos, Herr Röpcke: Warum setzen sie sich eigentlich nicht so intensiv für Julian Assange ein, der in England seit Monaten unschuldig im Knast schmort? Im Gegensatz zum rechtsradikalen Nawalny hat Assange Kriegsverbrechen der USA aufgedeckt.


Da Regierungssprecher Steffen Seibert auf der Bundespressekonferenz nur eine vage Antwort auf verschärfte Sanktionen gegen Russland gab, zeigt Kriegstreiber Röpcke jetzt auf, wie es weitergehen muss. Das Ziel, "Operation Barbarossa reloaded" lässt er dabei nicht aus den Augen.


Seine fünf Punkte lesen sich wie eine Vorstufe zum dritten Weltkrieg:

  1. Nord Stream 2 sofort stoppen!

  2. Einreise- und Investitionsverbote für russische Oligarchen in Europa!

  3. Ausschluss der russischen Delegation aus dem Europarat!

  4. Keine Beteiligung russischer Staatskonzerne an deutschen Unternehmen!

  5. Gerhard Schröders Verbindungen aufklären!

BILD weiß also wie es geht. Punkt 6 in diesem ominösen Forderungskatalog ist dann wohl der Endsieg. Bleibt zu hoffen, dass sich nicht Röpckes wirre Kriegstreiberei Gehör bei der Bundesregierung verschafft, sondern ein mit Augenmaß geführter , diplomatischer Weg die Beziehungen zu Russland wieder reparieren wird.


Quellen:


(1) Putin stoppen! Diese fünf Sanktionen sind jetzt fällig - Politik Ausland - Bild.de

(2) Facebook



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